Politik

Liebe Kandidaten, was geht? Tweets der Woche

Artikel veröffentlicht am 10. März 2014
Artikel veröffentlicht am 10. März 2014

Wer hat ei­gent­lich ge­sagt, dass EU-Po­li­ti­ker ein Hau­fen lang­wei­li­ger Bü­ro­kra­ten sind? Sie sind Leute wie du und ich und wir lie­fern den Be­weis. Café Babel prä­sen­tiert euch die schrägs­ten und in­tims­ten Tweets un­se­rer Kan­di­da­ten für das eu­ro­päi­sche Par­la­ment. Wir su­chen nach schlau­en, lau­ten oder hoh­len Tweets, die tief bli­cken las­sen. 

Über­set­zung: „Oxfam hat auf­ge­deckt, das man­che arme Leute ihre Es­sens­spen­den zu­rück­ge­ben, weil sie das Ko­chen nicht be­zah­len kön­nen.“

In Eu­ro­pa leben 80 Mil­lio­nen Men­schen unter der Ar­muts­gren­ze. 30 Mil­lio­nen Men­schen lei­den unter Un­ter­ernäh­rung. Die EU hat einen 2,5 Mil­li­ar­den schwe­ren Fond ein­ge­rich­tet, der den ärms­ten der Armen hel­fen soll. Trotz der Tat­sa­che, das 500.000 Men­schen be­reits letz­tes Os­tern Es­sens­ban­ken in Groß­bri­tan­ni­en in An­spruch ge­nom­men haben, hat die bri­ti­sche Re­gie­rung sich ge­wei­gert, den Fond dazu zu nut­zen, armen Bri­ten zu hel­fen.

Über­set­zung: „Ich ver­mis­se Rea­gan. Er hat ein­ein­halb Mi­nu­ten ge­spro­chen und nicht ein­ein­halb Stun­den. Er hat nicht ge­re­det, als ob er vor einem Zar, der die hal­ben Welt re­giert steht, son­dern als wäre er KGB Leut­nant. Putin hätte so viel Angst vor Rea­gan, dass sein Botox schmel­zen würde.“

So macht sich Jacek Kur­ski über Oba­mas Kri­sen­ma­nage­ment in der Krim-Kri­se lus­tig.

Über­set­zung: „Ge­hirn­wä­sche ist keine Bil­dung. Sie ver­stößt gegen alles, wofür Bil­dung steht. Frau­en zäh­len. Schluß mit dem mus­li­mi­schen Wahn­sinn.“

Katie Hop­kins ist Ko­lum­nis­tin für The Sun und frü­he­re Teil­neh­me­rin der Rea­li­ty TV Sen­dun­gen The App­ren­ti­ce und Ich bin ein Star, holt mich hier raus. Bei den vor­he­ri­gen eu­ro­päi­schen Wah­len, holte sie 0,6 Pro­zent in ihrem Wahl­kreis. Die­ses Jahr hofft sie mit gif­ti­gen Sprü­chen gegen die EU, Im­mi­gran­ten, Mus­li­me und die Ar­bei­ter­klas­se zu punk­ten.

Über­set­zung: „Wun­der­bar, Hun­der­te von roten Re­gen­schir­men bei einem Flashmob für Gleich­stel­lung.“

Ivana Bar­to­let­ti möch­te sich der Schlamm­schlacht des eu­ro­päi­schen Wahl­kamp­fes nicht an­schlie­ßen und zeigt sich lie­ber bei einem Flashmob für se­xu­el­le Gleich­stel­lung in Rom.