Lifestyle

Leben in Öko-Häusern: Bye-bye Beton

Artikel veröffentlicht am 6. Januar 2016
Artikel veröffentlicht am 6. Januar 2016

Der UN-Klimagipfel war eines der wichtigsten Ereignisse im Jahr 2015. Viele junge Leute haben sich bei den Politikern Gehör verschafft und ihnen ihre Zukunftsvision vorgestellt. Wir von Cafébabel finden: Jeder - angefangen bei den eigenen vier Wänden - kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sparsam leben, den Müll trennen und eine große gegen eine kleine Butze eintauschen - geht ganz einfach. 

Im Kampf gegen die Erderwämung markierte die COP21 in Paris einen Wendepunkt in der globalen Klimapolitik. Der Gipfel war das bedeutendste Umwelt-Event des Jahres, vielleicht sogar des ganzen Jahrzehnts. Politiker aus 196 Ländern haben ein gemeinsames Klimaabkommen unterzeichnet. Hinter den Kulissen diskutierten viele junge Menschen mit, die den Delegierten an Entschlossenheit und Engagement in nichts nachstanden. Die Zukunft des Planeten liegt ihren Händen.

Seit Jahren sprechen wir schon darüber, dass wir weniger Lebensmittel verschwenden, den Müll vorschriftsgemäß trennen, unser Leben klimafreundlicher ausrichten und dem Umweltschutz mehr Bedeutung in unserem Alltag einräumen sollen. Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Gesellschaft über Modelle für nachhaltigeres und ökologischeres Leben verfügt. Warum wenden wir sie nicht auf unser Zuhause an? Wir könnten den Klimawandel etwas mehr eindämmen und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes tun.

Öko-Häuser

Es gibt Leute, die Müll ein zweites Leben schenken und aus weggeworfenen Materialien Möbel oder sogar ganze Häuser anfertigen. Könntest du dir vorstellen in ausgedienten Handelscontainern wie in Arizona zu leben? Oder wie in Argentinien die Inneneinrichtung aus recycelten Plastikflaschen zu gestalten? Da kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man süchtig nach Limonade ist. 

Eines der größten Herausforderungen, die der Hausbau mit sich bringt, ist, die richtige Balance zwischen der Umwelt und dem zu besetzenden Terrain zu finden. Unsere Großeltern sind auf engstem Raum aufgewachsen, warum brauchen wir so viel Platz? Das Konzept von „tiny houses“ (Minihäuser) findet immer mehr Anhänger. Die kleinen Häuser bieten genauso viel Komfort, wie Eigenheime, die eine „normaler Größe“ haben. Die Vorteile liegen auf der Hand: niedrige Heizkosten und blitzschneller Hausputz. 

Wenn es dir nicht reicht, deinen Müll zu trennen und auf engerem Raum zu wohnen, kannst du zusätzlich auf erneuerbare Energien via Solaranlagen, Wasser- oder Windräder setzen. Gerade auf Dächern machen sich Photovoltaik-Anlagen besonders gut. Energetisch gesehen eine sehr effektive Alternative zum handelsüblichen Ziegeldach.

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Dieser Artikel ist Teil unserer Spezialserie zum Jahresende - Heimat 2015.