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Fotos Urban Sport: Parkour von Paris nach Rom

Artikel veröffentlicht am 12. November 2008
Artikel veröffentlicht am 12. November 2008
Dieser urbane Sport, der in den 1990er Jahren von David Belle zum ersten Mal in Szene gesetzt wurde, wächst im gleichen Tempo, in dem seine Sportler über Europas Geländer springen.

Der 35-jährige Pariser Gründer von Parkour, David Belle, sagt, Parkour zeichne sich durch Einflüsse aus Kampfsportarten aus. 

Der Name der Sportart geht auf das französische Wort parcours zurück. Die Sportler nennen sich traceurs.

Sébastien Foucan, Belles Kollege, ist nach London gezogen und verschaffte dem Parkour dort unter dem Namen ‘Free Running’ internationale Anerkennung, indem er die Sportart mit stilisierten Drehungen und Effekten bereicherte. 

Der Sport definiert sich über seine Einfachheit und die Gewandtheit des menschlichen Körpers.

Gewandtheit ist das Schlüsselwort: Es ist nicht wichtig, aus welcher Höhe man von einem Geländer oder Gebäude springt, sondern wie geschmeidig man von einem Hindernis zum nächsten übergeht.

Der französische Film Yamakasi (2001) war eines der ersten filmischen Zeugnisse, die den Parkour-Sport in den Mittelpunkt des Geschehens rückten. Urbane Sportler tauchen darin in Pariser Häuserlandschaften ein. Foucan verwendete zudem Free Running Choreographien in Madonnas Clip zu Hung Up (2005) und Blockbuster-Filmen wie Casino Royale (2006).

Trecers treffen sich zu einer RT ("reunion de traceurs" - "Tracer-Treffen"). Es ist jedoch relativ schwer sportliche Vergleiche zu ziehen, da die Disziplin so vielseitig ist.

Sébastien Foucan (links im Bild) mit dem Briten Daniel Ilibaca (Mitte) und dem Esten Oleg Vorslav (rechts im Bild) während der Rally Parkour.it in Rom.

©Manolo Cinti/ www.manolocinti.com

Das offizielle Parkour-Motto? “To be and to last” (“Sein und bleiben”)

Diese Bilder von Manolo Cinti sind in Rom entstanden - Seine Website hier entdecken.