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10 Feel Good-Strategien gegen das depressive Dunkel

Artikel veröffentlicht am 16. Februar 2017
Artikel veröffentlicht am 16. Februar 2017

Die  Welt ist schlecht. Vielleicht sollten wir ab und zu mal weniger Breaking und mehr Slow in unser Leben lassen und nach Strategien suchen, die unsere Gegenwart wieder heller machen. Wird Optimismus zur neuen Überlebensstrategie?

Der US-amerikanische Aktivist Howard Zinn sagte, dass Hoffnung in die Zukunft, wenn die Gegenwart erdrückend ist, kein Zeichen von Dummheit und naiver Romantik sei. Es ist ein Selbstverteidigungsreflex, der uns daran erinnert, dass die Geschichte nicht nur aus Schattenseiten besteht, sondern auf der anderen Seite immer auch Mitgefühl, Aufopferung, Mut und Barmherzigkeit existieren.

Irgendwie ist uns der Optimismus komplett verschütt gegangen: Der Brexit, die Flüchtlingskrise, der europaweite Aufstieg von Rechtsaußen, der Krieg in Syrien, die Terroranschläge und als Sahnehäubchen die Wahl von Donald Trump, haben uns glauben lassen, dass wir in einem absurden, verantwortungslosen und schlechten Theaterstück leben. Aber knipsen wir noch nicht das Licht aus. Denn geben wir die Hoffnung auf, ist wirklich alles zu spät.

"Tanze zuerst. Denke später. Das ist die natürliche Reihenfolge." 

La La Land hat es erneut bewiesen. Die Geister der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft können sich ganz einfach befreien: durch das Tanzen. Es heißt, dass zwei Menschen, die miteinander tanzen können, auch zusammen leben können. Wie wäre es mit einer gemeinsamen Tanzfläche für Brexit-Befürworter und Brexit-Gegner?

"Du hasst nicht den Montag. Du hasst den Kapitalismus."

(Anonym)

Wir haben alle unsere Probleme. Einige wichtige und andere lächerliche. Manche tauchen aus dem Nichts auf, andere schaffen wir uns selbst, und die restlichen werden uns aufgezwängt. Bevor wir neidisch zum Nachbar schauen, ist es klug daran zu denken, dass wir oftmals den Grund für Konflikte selbst verschuldet haben. Nein, Europa, nein. Die Geflüchteten sind nicht an all deinen Problemen schuld. 

"Heutzutage kennen die Leute den Preis der Dinge, aber nicht ihren Wert." 

(Oscar Wilde)

Wissen die Banken, wie viel ein Haus wert ist, kurz bevor seine Bewohner rausgeworfen werden? Und weiß die Regierung wie wertvoll es ist, dass alle Menschen Zugang zu höherer Bildung haben?

"Das Problem dieser Welt ist, dass die intelligenten Menschen so voller Selbstzweifel und die Dummen so voller Selbstvertrauen sind." 

(Charles Bukowski)

Jepp, genau das. 

"Manchmal tue ich mir selbst leid, aber dann regt sich plötzlich ein Wind und trägt mich hinauf bis zum Himmel."

(Sprichwort der Ojibwa-Indianer)

In einer Gesellschaft, die Slow Food, Slow Journalismus und ganz allgemein das Slow Life zurückfordert, muss man sich daran erinnern, dass Weitermachen angesichts der Ungewissheit das Beste ist. Weiter reisen und schauen, was danach passiert.

"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können." 

(Nietzsche)

Die EU hat gerade eine schwere Zeit. In ihrem Inneren rumort es so heftig, dass viele schon den Teufel an die Wand malen. Und nicht mal Herr Juncker noch Bock auf ein zweites Mandat hat. Moment mal: Was, wenn hinter all der Verwirrung ein brillanter Plan steckt?

"Lasst uns lesen und lasst uns tanzen. Zwei Freuden, welche der Welt niemals einen Schaden zufügen werden." *

(Voltaire)

Möge uns nichts und niemand Zeit für die wichtigen Dinge rauben. Dazu gehören das Lesen, das Tanzen, das Zuhören, gutes Essen und lieben Menschen zu sagen, wie gern man sie hat. Aber auch auf die Barrikaden zu gehen, wenn etwas ungerecht ist, anzuhalten, wenn jemand Hilfe braucht, Nein zu unbezahlten Praktika zu sagen und wählen zu gehen.

"Ein Lächeln kostet weniger als Elektrizität und bringt mehr Licht."

(Schottisches Sprichwort)

Außerdem würde es uns helfen, den Klimawandel endlich einzukesseln, Konflikte um Wasser, Land und Migration zu verhindern. Und natürlich wären wir dadurch auch glücklicher und würden die Dinge nicht so hochdramatisch sehen.

"Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte. Keiner ist so arm, dass er es sich nicht leisten könnte."

(Anonym) 

Für 2017.

Für jeden einzelnen Tag in unserem Leben. 

"Wenn du davon ausgehst, dass es keine Hoffnung gibt, dann garantierst du, dass es tatsächlich so ist." 

(Noam Chomsky)