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Voglio Mangiare Così: Alternativ essen

Artikel veröffentlicht am 16. Januar 2018
Artikel veröffentlicht am 16. Januar 2018

[LEITARTIKEL] Ich esse, also bin ich - Essen ist nicht mehr nur simple Nahrungsaufnahme, sondern auch eine Form des Aktivismus. Unsere neue Serie Voglio Mangiare Così stellt Menschen vor, die mit Messer und Gabel für eine bessere Welt kämpfen.

Nach unseren Serien Voglio Vivere Così und Voglio Credere Così, in denen sich alles um alternative Lebens- bzw. Glaubensweisen drehte, tauchen wir nun tief ein in die Welt der alternativen Ernährung – eine Welt, in der Nahrung so viel mehr ist als nur Essen. Es wird Zeit, die Menschen zu treffen, die mit ihren Ernährungsgewohnheiten für etwas stehen wollen.

Heutzutage haben wir Zugang zu allen möglichen Ernährungsweisen und Essen. Große Handelsketten und kleine unabhängige Restaurants finden sich nur einen Steinwurf voneinander entfernt und wenn wir keine Lust haben, vor die Tür zu gehen, bestellen wir uns einfach etwas zu essen nach Hause. In einer Ära, wo Fast Food und industrielle Nahrung immer weniger angesagt sind, tauchen überall alternative Ernährungsweisen auf - in Europa hat sich eine regelrechte Ernährungs-Gegenbewegung entwickelt.

In acht Porträts stellen wir junge Menschen vor, deren Leben sich um Essen dreht. Wir fragen danach, inwiefern Nahrung als ein Mittel für Aktivismus genutzt werden kann. Kann man die Globalisierung wirklich mit einem Löffel in der Hand bekämpfen?

Ob es darum geht, Insekten zu verkosten, über Instagram einen veganen Lifestyle zu bewerben, illegale Nahrungsmittel einzuschmuggeln oder Lebensmittel aus der Mülltonne zu essen: Voglio Mangiare Così will diejenigen in den Fokus rücken, die sich dazu entschieden haben, anders zu essen, diejenigen, die Haltung zeigen.

Mit Voglio Credere Così haben wir uns auf das neue Opium der europäischen Jugend konzentriert. Bei Voglio Mangiare Così geht es nun darum, wie diese Jugend sich ihren Weg zur Rebellion erfuttert.