Gesellschaft

  • Berlin: Stadtrundgang durch die Augen eines Flüchtlings

    Von am 14. November 2017

    Obwohl das Wort 'Flüchtlingskrise' so in Mode ist, begegnen viele von uns im Alltag nur selten geflüchteten Menschen. In Berlin ändert sich das vielleicht gerade. Refugee Voices Tours ist eine Initiative, bei der Flüchtlinge ihre Geschichte während eines Stadtrundgangs erzählen. So habe ich Mohamad getroffen, einen syrischen Flüchtling, der mir die deutsche Hauptstadt aus seiner Sicht zeigte.

  • Flüchtlingskrise: Wenn Helfer Hilfe brauchen

    Von am 11. Oktober 2017

    Seit dem Flüchtlingssommer 2015 engagiert sich in Deutschland jeder Zehnte ehrenamtlich für Flüchtlinge. Dabei bräuchten viele der Helfer selbst Hilfe, weil sie sich überfordern. Auch Serkan Eren, der sich mit seinem Verein 'Balkan Route Stuttgart' für Geflüchtete in Griechenland und der Türkei engagiert, kommt oft an seine Grenzen.

  • Flüchtlinge in Griechenland: In der Warteschleife

    Von am 19. September 2017

    Schon eine kleine Geste kann Gold wert sein. Dies gilt auf jeden Fall für das Mobile-Info-Team in Griechenland, zwölf Freiwillige beraten Flüchtlinge in Bezug auf das Asylrecht und seine Verfahren. In einer Verwaltung, die für Betroffene oft ein Alptraum ist, arbeiten diese Helfer unablässlich daran Familien zusammenzubringen. Und das ist nicht immer einfach.

  • Migranten: Die Unsichtbaren sichtbar machen

    Von am 31. August 2017

    Die französsiche Fotografin Aglaé Bory gibt Migranten in ihrem Projekt 'Les Traversées' (Die Überfahrten) ihre Gesichter zurück. Vom Calais-Dschungel bis zu türkischen Küstenstreifen zeichnen ihre Aufnahmen eine komplexe Realität voller Menschlichkeit.

  • Von Guinea nach Ungarn: Marcelo auf Umwegen

    Von am 28. Juli 2017

    Marcelo Cake-Baly spielt die Hauptrolle in dem Film Der Bürger, der im Januar 2017 in die ungarischen Kinos kam. Einst Kindersoldat in Guinea, heute Straßenbahnfahrer in Ungarn - zwischen zwei Kulturen stehend berichtet er von seinem Kampf um die ungarische Staatsangehörigkeit und seinen Platz in der ungarischen Gesellschaft.

  • Roma: Und täglich grüßt das Schwarz-Weiß-Denken

    Die Diskriminierung der Roma scheint in Deutschland und Europa unvermindert. Die Community fordert ein 'Bleiberecht für alle', während die Behörden sie weiterhin in ihre Herkunftsländer abschieben. Der Welt-Roma Tag am 8. April jährt sich diese Woche zum zum 46. Mal. Eines der Ziele des ersten Internationalen Romani-Kongresses war es, eine engere Gemeinschaft zu schaffen. Mit Erfolg?

  • MuslimBan: Europa kneift bei Trumps Einreiseverbot

    Von am 31. Januar 2017

    US-Technologiekonzerne überlegen, sich an Klagen gegen das von Präsident Trump verhängte Einreiseverbot für Bürger mehrerer muslimischer Staaten zu beteiligen. Bundeskanzlerin Merkel kritisierte das Dekret am Montag deutlich. Italiens Außenminister Alfano riet der EU angesichts ihrer Migrationspolitik von Kritik an Trump ab. Sich entschiedener wehren, fordern Kommentatoren.

  • Sonnengruß gegen Kälte: Yoga für geflüchtete Frauen

    Von am 5. Januar 2017

    „Wie soll man sich in seinem neuen Zuhause wohlfühlen, wenn man es in seinem eigenen Körper nicht tut?“ Die junge Berlinerin Bettina Schuler will über Yoga Verbindungen schaffen - zwischen Menschen, die ihr Zuhause verlassen mussten und denen, die sie willkommen heißen. Nachahmer erwünscht.

  • Der Flüchtlingsbestatter von Calais

    Von am 15. November 2016

    Über den Abriss des Flüchtlingslagers von Calais wurde in den letzten Wochen viel berichtet. Über die Gräber der Flüchtlinge, die in Europa, fern von ihrer Heimat, starben, spricht aber kaum jemand. Wir haben Brahim Fares kennengelernt, den Leiter des Bestattungsinstituts Bab El Jenna. Es ist das einzige muslimische Bestattungsinstitut in der Umgebung des Flüchtlingslagers von Calais.

  • Calais: Die solidarischsten Kommunen Frankreichs

    Von am 28. Oktober 2016

    Im ersten Morgenlicht des 24. Oktober 2016 startete die Räumung des 'Dschungels von Calais'. Die knapp 7000 in Frankreichs größtem Zelt- und Hüttenlager lebenden Menschen werden nach und nach auf alle Regionen des Hexagons verteilt, Korsika und die Île-de-France ausgenommen. Fokus auf die Politiker, welche eine Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Region begrüßen.