Gesellschaft

Politiker und Wodka: explosive Mischung in Bildern

Artikel veröffentlicht am 22. Januar 2008
Im Magazin veröffentlicht
Artikel veröffentlicht am 22. Januar 2008
Tanzende Parlamentarier in Holland, Bushs sanfte Rückenmassage für Merkel und Wodka für die Kaczynskis.

Holländische Strandparty

Pier Anne Nawijn ist ehemaliger Parlamentarier in Holland, der vor einigen Jahren bei einem Beachvolleyballturnier wie ein aufgeregter 15-Jähriger die Hüften schwingt. Applaus für Pier: ob er soviel Energie auch im Parlament aufgebracht hat?

Spanischer Surrealismus

Aragonesisches Parlament (Spanien). September 2007: erster (und letzter) Auftritt der Abgeordneten Isabel Teruel als bildungspolitische Sprecherin der Sozialisten vor laufender Kamera. Zehn surrealistische Minuten, zu deren Beginn Sich Teruel mit einem "Ja, mein Schatz, was immer du willst" an den Präsidenten wendet.

Merkels G8-Punkt

George Bush hat keine Hemmungen, das hat mittlerweile wohl jeder begriffen. Aber es scheint so, als kam die spontane Rückenmassage während des letzten G8-Gipfels bei der deutschen Kanzlerin Angela Merkel nicht ganz so gut an.

Kühles Blondes

Nehmen wir mal an, dass sich George, um diese Abweisung zu verkraften, ein kühles Blondes genehmigen wollte. Aber auch in puncto Tischmanieren macht der amerikanische Präsident keine besonders gute Figur.

Wodka für die Verfassung

Der redegewandte finnische Europaabgeordnete Alexander Stubb (Europäische Volkspartei) verteidigt den Wodka vor dem europäischen Parlament: die Finnen wollen, dass der Wodka neben Rum oder Whisky nicht als zweitklassisches Getränk abgetan wird. Sie wissen schließlich wovon sie sprechen: sie gehören zu den 7 Ländern, die 70 Prozent des Wodkas produzieren und davon 70 Prozent selbst konsumieren. Nachdem er zugegeben hat, dass er kein großer Fan der polnischen Kaczynski-Brüder sei, bestätigt er, dass sie bezüglich des Wodkas aber gute Arbeit geleistet hätten. Er schenkt ihnen eine Flasche in der Hoffnung, sie würden ihre Haltung gegenüber der europäischen Verfassung nochmals überdenken. Doch weit gefehlt.

Berlusconis Meet & Greet

Wenn wir schon darüber sprechen, wie unanständig Politiker sich aufführen, müssen wir früher oder später auch über unseren geliebten Silvio, den unnachahmlichen Maestro sprechen: Berlusconi. Hin- und hergerissen zwischen Anstand und Gefühlswallung, grüßt Silvio auf seine "äußerst persönliche" Art und Weise eine reizende italienische Gemeindepolitikerin.

Mehr verbale Ausrutscher von Politikern hier!

(Homepage-Fotos: Shasta MacNasty/flickr)