Gesellschaft

Map of the week: Nobelpreisträger in Europa

Artikel veröffentlicht am 15. Oktober 2015
Artikel veröffentlicht am 15. Oktober 2015

Der Wirtschaftsnobelpreis, der dieses Jahr als letzter vergeben wurde, hat 2015 die Arbeit des Princeton-Professors Angus Deaton ausgezeichnet. Seit 1901 steht der Nobel stellvertretend für ein Werk von Menschenhand, das "der Menschheit das höchste Maß an Nutzen bringt". Welches Land in Europa hat unserem Wohlbefinden also am meisten genützt?

Die offizielle Webseite des Nobelpreises ist ziemlich gut. Ohne große Aufwand kann man ziemlich schnell passgenaue Informationen zum Preis finden. So zum Beispiel erfährt man, dass das Durchschnittsalter der Preistrâger bei 49 Jahren liegt, dass der älteste Preisträger (Leonid Hurwicz) bei seiner Auszeichnung bereits 90 Jahre alt war und die jüngste Preisträgerin (Malala Yousafzai) gerade einmal 17.

Oder auch: Zwischen 1901 und 2014 haben 889 Vordenker die Trophäe erhalten, gerade einmal 46 darunter waren Frauen. Ähnlich wie das nationale Dialog-Quartett in Tunesien, dem am 9. Oktober der Friedensnobelpreis verliehen wurde, konnten insgesamt 22 Organisationen den Preis mit nach Hause nehmen.

Wenn man ein bisschen weiter sucht, schlägt die Webseite des Nobelpreises auch Statistiken über die Herkunft der jeweiligen Preisträger vor. Weltweit sind es die US-Amerikaner, die mit 339 Nobelpreisträgern auftrumpfen. Aber auch Europa hat keine schlechten Karten vorzuweisen. Addiert man alle Nobelpreisträger des alten Kontinents, kann man ziemlich stolz behaupten, dass die EU der Menschheit ein ziemlich 'hohes Maß an Nutzen' gebracht hat...

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Quelle: offizielle Webseite des Nobelpreises.