Gesellschaft

Comenius-Programm, was’n das?

Artikel veröffentlicht am 26. Februar 2009
Artikel veröffentlicht am 26. Februar 2009
Seit 1995 versucht das Comenius-Programm die europäische Ausrichtung in der Vorschule, Grundschule und in den weiterführenden Schulen zu stärken und die Mobilität von Schülern und Lehrern innerhalb Europas zu fördern.

Comenius ist der lateinische Name eines wichtigen Theologen, Philosophen und Pädagogen, Jan Amos Komensky [Johann Amos Comenius], der dem Programm seinen Namen gibt. Seit seiner Gründung im Jahre 1995 haben schon mehr als 35 Millionen Schulen in Europa und etwa 3 Millionen Lehrer und Schüler an den Austauschprogramen teilgenommen. Comenius fördert den Austausch von Schülern und Lehrpersonal durch Dozentenfortbildungen oder Stipendien für Lehramtsstudenten. Genauso vereint es auf höherer Ebene Schulpartnerschaften verschiedener Bildungseinrichtungen in unterschiedlichen Ländern zwecks Durchführung gemeinsamer Projekte. Die Absicht, das Bildungswesen durch europaweiten Austausch zu verbessern, wird durch die Aktion Comenius Regio auch auf regionaler und kommunaler Schulebene verbreitet.

Durch diese Aktionen konnten verschiedenartige Initiativen durchgeführt werden, wie beispielsweise Studien zur soziokulturellen Umgebung oder Aktivitäten zur Förderung der Kreativität, des Lesens, der sozialen Integration, die Verwendung neuer Technologien, Durchführung von Konferenzen und Sommerschulen, Erfahrungsaustausch, gemeinsame Publikationen oder auch Kampagnen zur Sensibilisierung, um Rassismus und Gewalt vorzubeugen. 

Was soll durch COMENIUS erreicht werden?

- Die Mobilität / Mobilisierung von Studierenden und Lehrkräften und dadurch eine Integration auf europäischem Niveau.

- Die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen verschiedener Länder mit dem Ziel des Ideenaustausches und der Herausbildung eines kollektiven, erzieherischen Bewusstseins.

- Das Erlernen von Fremdsprachen und die Vervollkommnung der Sprachfähigkeiten

- Respekt für Multikulturalismus und Vielfalt

- Weiterentwicklung der Fähigkeiten und Sozialkompetenzen der Teilnehmer, Studenten sowie des Lehrpersonals

- Pädagogische Innovationen und die Entwicklung neuer Kommunikations- und Informationstechnologien über eLearning Plattformen und eTwinning.

- Lehreraus- und Fortbildung sowie die Verbesserung der Verwaltung von Bildungseinrichtungen.