Gesellschaft

Chicks und Chickipedia

Artikel veröffentlicht am 14. Februar 2008
Artikel veröffentlicht am 14. Februar 2008
Vom Klischee-Polen auf dem Karneval in Amsterdam über Budapester Kankenhäuser in das Land der Träume auf Chickipedia: Entdecke die Babelblogs.

Arbeitssame Polen zum Karneval

Die Niederländer, so wie viele andere Nationen Westeuropas, haben sich zu einer Klischee-Vision des Polen hinreißen lassen, die ihr schönes, wenn auch kleines Land überfluten, den Arbeitsmarkt schädigen und vielerlei Krankheiten verbreiten. Sie haben sich allerdings dazu entschlossen, das Risiko einzugehen und (nachdem sie ihre Kinderchen geimpft haben) die Grenzen geöffnet. Und zum Erstaunen aller war alles nur halb so schlimm. Es ist wohl wahr, dass es viele Polen gibt: aber statt zu klauen und Krankheiten zu verbreiten, ziehen sie es vor, im Baugewerbe und in der Landwirtschaft zu arbeiten. Über diese so freudige Überraschung berichtet ein auf amsterdam.cafebabel.com veröffentlichtes Lied, der Hit der Karnevalsaison in den Niederlanden. Es ist nett, dass uns jemand endlich zu schätzen weiß (obwohl die Musik schauerlich ist).

Vom Rausch zur Gesundheitsfürsorge

Wenn die Rede von Karnevalsfesten ist, wo der Durst gestillt und zudem viel geraucht wird, sollte man auch die Gesundheitsfürsorge nicht unerwähnt lassen. Ja, ja: Rauchen kann tödlich sein und nach einer gelungenen Party, die durch eine nähere Bekanntschaft mit dem Gehweg oder anderen Hindernissen abgerundet wurde, landet so mancher Partylöwe in der Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Aber was tun, wenn man nicht versichert ist? über dieses Thema wird diese Woche auf budapest.cafebabel.com diskutiert. Sowohl die Ungarn als auch die Tschechen und Polen mühen sich gerade mit einer Gesundheitsreform ab. Ganz allgemein beschweren sich aber alle Europäer und sogar die Amerikaner, die wirklich keinen Grund zur Klage haben. Gebührenpflichtige oder gebührenfreie Gesundheitsfürsorge? Gibt es ein ideales System? Das ist hier die Frage.

Chicks und Chikipedia

Feministinnen plus Internetseite mit Babes = große Aufruhr. EUrotik diskutiert diese Woche die Website "chikipedia". Schön und gut: Frauen werden hier als Lustobjekte behandelt. Aber es lohnt sich auf die Bildungswerte der Seite hinzuweisen. Man kann zum Beispiel eine reichhaltige Fotodokumentation von Adrin Limy sehen, die bezeugt, dass der Busen nach zwanzig noch wachsen kann, und dass der wahre Nachname von Nathalie Portman ‚Hershlag‘ ist. Man kann außerdem erfahren, dass die aktuelle Gattin des französischen Präsidenten eine Filmrolle ausgeschlagen hat, sich jedoch vor Sarkozy mit 16-jährigen Männern getroffen hat und mit „großen Händen“ gesegnet wurde. Immerhin etwas. Aber um auf EUrotik zurückzukommen: Mädels, lasst den Jungs ihren Spaß. Wo, wenn nicht im Internet, können sie ein wenig träumen, dass vielleicht…irgendwann…Jessica Alba…

Einen Beweis dafür, dass "nicht alle Männer gleich sind", kann möglicherweise Pedro liefern - der stattliche Latinoheld des Brüsselblogs.

In dieser Woche sollte man sich zudem unbedingt den zum siebten Geburtstag von cafebabel.com ansehen, der dank intensiver Arbeit des ganzen Teams entstanden ist. Ein Oskar ist sicher.

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