In Slowenien ist der Problembär König
Zwei Millionen Einwohner und an die 700 Braunbären teilen sich das am dichtesten bewaldete EU-Land nach Finnland und Schweden. Der "Ursus arctos" gehört zu den berühmtesten Einwohnern Sloweniens - und zu den am besten geschützten: Zahlreiche staatliche wie europäische Gesetze sorgen sich um das Wohlergehen des Tieres. Und: Slowenische Bären sind ein Exportschlager. Mit ihrer Hilfe soll eine neue Braunbärenpopulation in den französischen Pyrenäen und den italienischen Alpen angesiedelt werden. Einer der Bären hat es gar in die US-Depeschen geschafft, die im November vergangenen Jahres von Wikileaks veröffentlicht wurden. Cafebabel.com hat sich für euch in die Wildnis gewagt.
Slowenien im Kampf gegen Lichtverschmutzung: Wenn Licht tötet!
Auf Betreiben einer bunt zusammengewürfelten Bewegung, die Astrologen, Physiker, Biologen oder Vogelschützer vereint, wurde in Slowenien 2007 das weltweit schärfste Gesetz gegen Lichtverschmutzung erlassen. Wenn es auch nicht einstimmig durchgesetzt wurde, hat das Gesetz dennoch eine unmittelbare Wirkung auf die Umwelt erzielt. Manche hoffen nunmehr sogar auf eine Verankerung im europäischen Recht.
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Atomenergie, Stolz der Slowenen?
Wenn man in Krško (Gurkfeld) die kleinen, mit Apfelbäumen versehenen Gärten durchquert, hat man beinahe den Eindruck sich im Garten Eden zu befinden. In Realität jedoch ist man weit ab vom Paradies: Das kleine slowenische Städtchen, welches sich einige Kilometer von der kroatischen Grenze befindet, ist weniger für seine Grünflächen als für das hiesige Atomkraftwerk bekannt.
