Mit Axt und Aktenkoffer: Wien und die Herren der Donau
Während der letzten 30 Jahre hat sich die Donau sehr verändert. Die endlose Zeit in den Eisenminen ist gezählt, die Bewohner rund um den europäischen Fluss sind heute makellose Bürokraten, die in regionalen Foren kooperieren. Ihre langen dreckigen Bärte gestutzt, sind sie nun präzise rasiert und tragen sportliche Designerbrillen. Ihre mit trockenem Blut befleckten Schwerter beiseite geräumt, fuchteln sie heute lediglich mit ihren I-Phones und Aktenkoffern herum. Alles ist angenehm, sauber, wirkungsvoll und ordentlich - fast als hätten sie den Gipfel europäischer Zivilisation erreicht. Porträt eines Flusses und seiner Hüter.
Von wegen weg mit den Wiener Wagentruppen
Dass Wien gar nicht so kleinkariert ist, wie immer vorgegeben wird, zeigt die Geschichte des Wagenplatzes AKW Lobau, lebendiger Beweis dafür, dass alternatives Leben in der österreichischen Hauptstadt seinen Platz hat. Stippvisite.
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Cannabis in Wien: grasgrünes Abkommen zwischen Handel und Bevölkerung
In Wien kommt auf 100.000 Einwohner ein Headshop. Ausreichend für die Liebhaber von Cannabis. Zudem verzeichnen die Shops ordentliche Erfolge und das in völliger Legalität. Das Rauchen eines Joints scheint in den Köpfen der Menschen angekommen zu sein. Für eine bessere Qualitätskontrolle und um illegalem Handel entgegenzuwirken, plädieren in Wien verschiedene Betroffene für die vollständige Legalisierung der 'grünen Droge'.
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