Mobil, offen und kreativ: Tiranas Generation Zukunft
Mit ihren Schottenmustern, Lounge-Musik und klassischer Deko erinnert die Radio Bar an Szenebars wie man sie aus Berlin, London oder Paris kennt. Wir befinden uns jedoch in Tirana (700.000 Einwohner), der Hauptstadt von Albanien, einem Land, das im Westen zum größten Teil mit Armut verbunden wird. Da die Welt das Land der Adler größtenteils ignoriert, hat die albanische Jugend nicht Däumchen gedreht, sondern ist von sich aus ins Unbekannte aufgebrochen, um anschließend mit neuen Ideen in die Heimat zurückzukehren.
Albanienphobie: Im Land der Harry Potter-Gauner
Popkultur nährt sich stets von Stereotypen und Vorurteilen. Eine serbische Journalistin packt ihre Koffer für Tirana, um herauszufinden, ob diese Art von Kultur ein Indiz für eine real existierenden, allgegenwärtige Albanophobie ist.
Tirana oder der Fluch der Popkultur
Abseits der so genannten „panbalkanischen“ Kultur und dem Einfluss der Konsumgesellschaft versucht sich Tirana an neuen Ausdrucksweisen. Doch das ist alles andere als einfach, da die Politiker des Landes mehr an ihren Wahlergebnissen als an Kunstwerken interessiert sind. Nichtsdestotrotz bemüht sich eine neue Künstlergeneration, frischen Wind in die lokale Kulturszene zu bringen und mit hartnäckigen Vorurteilen aufzuräumen.
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Tirana: Auf der Suche nach der verlorenen Revolution
Am späten Nachmittag im Sitz der Zentralen Wahlkommission von Tirana. Eine Gruppe Aktivisten der albanischen Sozialistischen Partei, größtenteils männlich, wartet auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen von vor 10 Tagen. Ihnen gegenüber beschützt eine beachtliche Polizeifront das Gebäude, in dem zum x-ten Mal die Stimmzettel immer und immer wieder ausgezählt werden. Die Situation scheint aussichtslos.
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