Cafebabel.com schickt mit Orient Express Reporter 34 junge Journalisten und Fotografen „on the ground“, um den Balkan und die Türkei unter die Lupe zu nehmen. Herauskommen soll eine Serie von 8 Reportagen in 8 Städten, welche die Visionen und Hoffnungen der Jugend jenseits der europäischen Grenzen widerspiegelt.


Tirana: Hinter dem Horizont geht’s weiter

Wir schreiben das Jahr 2010: Eine Gruppe albanischer Beamter organisiert einen Hungerstreik, um auf die Probleme der Wahlen von 2009 aufmerksam zu machen. Januar 2011: Die Polizei schießt in die Protestversammlung vor dem Regierungssitz in Tirana und tötet drei Menschen. Auch dieses Jahr sind wieder Proteste an der Tagesordnung; die Demonstranten vermuten vielseitige Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Stimmen der Kommunalwahlen. In Tirana dreht sich alles um Politik. Doch es gibt sie auch, die Albaner, die trotz politischer Enttäuschungen in ihrem Land nach vorne blicken. Architekten, Regisseure, Journalisten oder Studenten – eine neue Generation hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihrer Stadt neues Leben einzuhauchen. Cafebabel.com hat im Rahmen seiner Reportagereihe Orient Express Reporter mit ihnen über Popkultur, Zivilcourage, Vergangenheit und Zukunft gesprochen.

INVESTIGATION Mobil, offen und kreativ: Tiranas Generation Zukunft

Mobil, offen und kreativ: Tiranas Generation Zukunft

Mit ihren Schottenmustern, Lounge-Musik und klassischer Deko erinnert die Radio Bar an Szenebars wie man sie aus Berlin, London oder Paris kennt. Wir befinden uns jedoch in Tirana (700.000 Einwohner), der Hauptstadt von Albanien, einem Land, das im Westen zum größten Teil mit Armut verbunden wird. Da die Welt das Land der Adler größtenteils ignoriert, hat die albanische Jugend nicht Däumchen gedreht, sondern ist von sich aus ins Unbekannte aufgebrochen, um anschließend mit neuen Ideen in die Heimat zurückzukehren.

von Simon Benichou @ // 21/06/11

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REPORT Albanienphobie: Im Land der Harry Potter-Gauner

Albanienphobie: Im Land der Harry Potter-Gauner

Popkultur nährt sich stets von Stereotypen und Vorurteilen. Eine serbische Journalistin packt ihre Koffer für Tirana, um herauszufinden, ob diese Art von Kultur ein Indiz für eine real existierenden, allgegenwärtige Albanophobie ist.

von shadow @ // 20/06/11

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REPORT Tirana oder der Fluch der Popkultur

Tirana oder der Fluch der Popkultur

Abseits der so genannten „panbalkanischen“ Kultur und dem Einfluss der Konsumgesellschaft versucht sich Tirana an neuen Ausdrucksweisen. Doch das ist alles andere als einfach, da die Politiker des Landes mehr an ihren Wahlergebnissen als an Kunstwerken interessiert sind. Nichtsdestotrotz bemüht sich eine neue Künstlergeneration, frischen Wind in die lokale Kulturszene zu bringen und mit hartnäckigen Vorurteilen aufzuräumen.

von Pablo Fraile @ // 15/06/11

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FEATURE Tirana: Auf der Suche nach der verlorenen Revolution

Tirana: Auf der Suche nach der verlorenen Revolution

Am späten Nachmittag im Sitz der Zentralen Wahlkommission von Tirana. Eine Gruppe Aktivisten der albanischen Sozialistischen Partei, größtenteils männlich, wartet auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen von vor 10 Tagen. Ihnen gegenüber beschützt eine beachtliche Polizeifront das Gebäude, in dem zum x-ten Mal die Stimmzettel immer und immer wieder ausgezählt werden. Die Situation scheint aussichtslos.

von sladana perkovic @ // 06/06/11

tirana, zivilgesellschaft, politik, arabischer frühling, wirtschaftskrise, gesellschaft, korruption, jugend

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