Cafebabel.com schickt mit Green Europe on the ground 40 junge Journalisten und Fotografen in europäische Metropolen. Herauskommen soll eine Serie von 10 Dossiers aus 10 Städten, um innovative Initiativen für ein „grüneres“ und solidarisches Europa unter die Lupe zu nehmen und die Eurogeneration für den Kampf gegen den Klimawandel zu sensibilisieren.



Rom: Das « grüne » Nichtstun

In puncto Umweltinitiativen führen nicht alle Wege direkt nach Rom. Dabei handelt es sich bei der italienischen Hauptstadt nach Oslo um die "grünste Stadt" in Europa, mit ihren zahlreichen Parks und Grünflächen. Doch das süße Nichtstun packt den Italiener auch beim Umweltschutz: Rom ist nach Mumbai weltweit die Stadt mit den meisten Scootern, weiterhin das beliebteste Transportmittel der Römer. Als Radfahrer - eine Straßburgerin hat den Test gemacht - kommt man in Rom unterdessen einem Kamikaze gleich. Doch wer sucht der findet - auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Innovative Initiativen lassen sich in Theatern und Design-Konzeptläden, in Kulturzentren an der Peripherie der Stadt oder sogar über den Dächern des Vatikans finden, von wo aus der 'grüne Papst' manchmal doppeldeutige Botschaften sendet. Oft aber findet man die Vollendung der Einfachheit in der italienischen Küche, die das Label "grün" gar nicht nötig hat. 5 Journalisten erkundeten die ewige Stadt 4 Tage lang im Rahmen unseres Projekts Green Europe on the ground.

FEATURE Casale Podere Rosa: grünes Versuchslabor der Römer Vorstadt

Casale Podere Rosa: grünes Versuchslabor der Römer Vorstadt

In der römischen Peripherie, die von einem grassierenden Urbanismus geprägt ist, kämpfen die Aktivisten des Kulturzentrums Casale Podere Rosa seit mehr als 20 Jahren für einen neuen Lebensstil im Namen des Umweltschutzes. Ihre Waffen? Besetzte Häuser, Bio-Märkte, Filmvorführungen und Solarzellen… Um zu vermeiden, dass das grüne Marketing den Sinn erneuerbarer Entwicklung verfremdet, haben sich die Aktivisten auch auf dem Feld der Gedächtnispolitik engagiert.

von Amelie Mouton @ // 14/04/11

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REPORT Rom: Mit dem Fahrrad ans Ende der Hölle

Rom: Mit dem Fahrrad ans Ende der Hölle

Eigentlich bin ich eine Gewohnheitsradlerin. Aber die Praxis hat aus mir einen Radfahrer aus Überzeugung gemacht. Da ich aus Straßburg komme, einer Stadt, in der der Drahtesel König ist, habe ich alles dafür getan, um in Rom ein Fahrrad aufzutreiben - trotz der besorgten Kommentare aus meinem Umfeld: „Das ist Selbstmord!“ Nach vier Tagen Einsamkeit in einer Stadt, die von Autos beherrscht wird, habe ich entdeckt, dass man als Radfahrer quasi einem Kamikaze gleichkommt.

von Tania Gisselbrecht @ // 14/04/11

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FEATURE Vatikan: Gestatten - Papst "Greenwashing" Benedikt!

Vatikan: Gestatten - Papst "Greenwashing" Benedikt!

Hat Papa Ratzinger tatsächlich einen grünen Daumen? Seit mehreren Jahren nun schon engagiert sich Papst Benedikt XVI. im Namen des globalen Umweltschutzes, was ihm den Beinamen „grüner Papst“ eingebracht hat. Zu Recht?

von Katharina Kloss @ // 12/04/11

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FEATURE Umweltkünstler in Rom: Zwischen Rap und Recycling

Umweltkünstler in Rom: Zwischen Rap und Recycling

Sie sind Designer, Schauspieler, Musiker oder Comiczeichner - oder über einen Kamm geschert: Umweltaktivisten. Reise ins kreative Rom, wo Kunst und Umweltschutz verschmelzen.

von Roberto Lapia @ // 11/04/11

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