Die Roma von Konik, Montenegro: Tränendrüse zieht nicht
In Podgorica, Montenegro nähert sich ein französischer Journalist einem Flüchtlingslager, wo viele Roma aus dem Kosovo leben. Er glaubt, das perfekte Thema gefunden zu haben, Anklage und Mitleid mit dem Schicksal der armen Bewohner von Häusern, die der Guardian als "stinkende Müllhalde" bezeichnet, mischen zu können. Alles verläuft nach Plan, bis er auf ehrgeizige junge Menschen trifft, künftige Meister des Hip-Hop und vor allem Herren über ihr Schicksal.
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Wie es ist, junger Journalist in Montenegro zu sein
Ich möchte ein Praktikum bei einer Modezeitschrift machen. Ich möchte, dass die Mordanschläge auf Montenegros Journalisten aufhören. Ich möchte die Menschen wachrütteln, um ihnen die Freiheiten aufzuzeigen, die sie haben. Drei Mittzwanziger aus Montenegros Hauptstadt Podgorica erklären, warum sie sich in der manchmal recht trostlosen Balkanwelt für den Journalismus entschieden haben.
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Journalist in Montenegro sein: Punchingball, Missionare und Juckpulver
Körperliche oder gerichtliche Drohungen, unsichere Gehälter und fehlende Anerkennung: In einem Land, das es 2010 nur auf Platz 104 des von den "Reportern ohne Grenzen" erstellten Index der weltweiten Pressefreiheit schaffte, hält der Beruf des Journalisten so manche Tücken bereit. Ein Paradox unter vielen in Montenegro, denn zugleich ist der Journalist - mangels politischer Opposition - auch der einzige Vertreter des öffentlichen Interesses. Ein Treffen mit den montenegrinischen Journalisten von morgen.
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