Cafebabel.com schickt mit Orient Express Reporter 34 junge Journalisten und Fotografen „on the ground“, um den Balkan und die Türkei unter die Lupe zu nehmen. Herauskommen soll eine Serie von 8 Reportagen in 8 Städten, welche die Visionen und Hoffnungen der Jugend jenseits der europäischen Grenzen widerspiegelt.


Montenegro: Hinter der Korruption - die Jugend!

Ein eventueller EU-Beitritt, ein Rücktritt des Premierministers, ständige Korruptionsvorwürfe und mafiöse Aktivitäten des selben Premiers, Milo Ðukanović, der erste Schnee seit Ewigkeiten, Flüchtlinge aus dem Kosovo, die deshalb in heruntergekommenen Baracken frieren, freiwillige Roma, die diesen Leuten mit ihren Aktivitäten versuchen zu helfen, Politiken, die Journalisten dir Arbeit schier unmöglich machen, junge Journalisten, die sich fragen, warum sie sich für ihren zukünftigen Beruf entschieden haben in einem Land, das den 105. Platz auf dem Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen einnimmt. All das, in Texten und Bildern, in unserem Dossier Orient Express Reporter aus Podgorica, Montenegro.

REPORT Die Roma von Konik, Montenegro: Tränendrüse zieht nicht

Die Roma von Konik, Montenegro: Tränendrüse zieht nicht

In Podgorica, Montenegro nähert sich ein französischer Journalist einem Flüchtlingslager, wo viele Roma aus dem Kosovo leben. Er glaubt, das perfekte Thema gefunden zu haben, Anklage und Mitleid mit dem Schicksal der armen Bewohner von Häusern, die der Guardian als "stinkende Müllhalde" bezeichnet, mischen zu können. Alles verläuft nach Plan, bis er auf ehrgeizige junge Menschen trifft, künftige Meister des Hip-Hop und vor allem Herren über ihr Schicksal.

von Emmanuel Haddad @ // 03/02/11

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VOX POP Wie es ist, junger Journalist in Montenegro zu sein

Wie es ist, junger Journalist in Montenegro zu sein

Ich möchte ein Praktikum bei einer Modezeitschrift machen. Ich möchte, dass die Mordanschläge auf Montenegros Journalisten aufhören. Ich möchte die Menschen wachrütteln, um ihnen die Freiheiten aufzuzeigen, die sie haben. Drei Mittzwanziger aus Montenegros Hauptstadt Podgorica erklären, warum sie sich in der manchmal recht trostlosen Balkanwelt für den Journalismus entschieden haben.

von Jovana Zivkovic @ , marko vesovic @ // 19/01/11

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REPORT Journalist in Montenegro sein: Punchingball, Missionare und Juckpulver

Journalist in Montenegro sein: Punchingball, Missionare und Juckpulver

Körperliche oder gerichtliche Drohungen, unsichere Gehälter und fehlende Anerkennung: In einem Land, das es 2010 nur auf Platz 104 des von den "Reportern ohne Grenzen" erstellten Index der weltweiten Pressefreiheit schaffte, hält der Beruf des Journalisten so manche Tücken bereit. Ein Paradox unter vielen in Montenegro, denn zugleich ist der Journalist - mangels politischer Opposition - auch der einzige Vertreter des öffentlichen Interesses. Ein Treffen mit den montenegrinischen Journalisten von morgen.

von Emmanuel Haddad @ // 19/01/11

menschenrechte, journalismus, podgorica, gesellschaft, korruption, medien

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