Finanzkrise: Turin redet Tacheles
Die Mole Antonelliana repräsentiert Turin auf den Euro-Münzen. Das Wahrzeichen - ursprünglich als Synagoge geplant und heute Kino und Museum - steht symbolisch für die radikale wirtschaftliche und kulturelle Modernisierung der piemontesischen Hauptstadt. Turin pendelt in Zeiten der Wirtschaftskrise zwischen industrieller Vergangenheit und den Herausforderungen der Globalisierung, zwischen Integration und jungen Firmengründern, zwischen Slow Food Initiativen und dem unumstößlichen Fiat-Konzern. Der erste Stopp in unserer Reihe EUcrisis on the ground.
Turiner Fiat-Monarchie: "Italiens Kennedys"
Turin befreit sich von der 110-jährigen Herrschaft der Fiat-Monarchie und entdeckt eine kulturelle Seele, von der die Stadt nie wusste, dass sie sie hatte. Ein italienischer Blick auf die Globalisierung.
M**Bun, Eataly, GROM: Turin setzt in Krisenzeiten auf Bio
Gutes Essen kann die Umwelt, die Wirtschaft und das örtliche Kulturerbe schützen - so Slow Food Movement, eine gemeinnützige Organisation für Ernährungspädagogik, die 1989 von dem italienischen Schriftsteller Carlo Petrini gegründet wurde. Seine appetitliche Prämisse ist der Kampf gegen Assimilierungseffekte durch die Stärkung regionaler und biologischer Produkte. In ihrem Manifest ist dies als „das Recht auf Genuss“ verankert. Und dieses Recht wird in Turin energisch wahrgenommen.
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