Zügig Budapest!
Die Weltwirtschaftskrise, ein neu aufkeimender Nationalismus und die politische Vergangenheit verhindern ein definitives Durchstarten der ungarischen Hauptstadt. Die Rückkehr zu Traditionen sowie die Kreativität der jungen Budapester Nachtschwärmer sind in der momentanen Sackgasse die besten Aushängeschilder für die Zukunft. Diesen Monat sind 5 europäische Journalisten in Budapest auf Achse.
Rechtsruck in Ungarn: Radikal gegen die Krise
Ängste vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und der immanenten politischen Implosion führen dazu, dass sich eine beunruhigend große Menge für Antworten auf ihre Fragen an die politische Rechte wendet. Längst abgehakte Debatten werden wieder ausgegraben und spitzen sich durch die Finanzkrise extrem zu. Zunehmend schlechtere Beziehungen mit der benachbarten Slowakei und vor allem Ungarns EU-Mitgliedschaft stehen ganz oben auf der schwarzen Liste.
Nur halbherzige Homo-Ehen in Ungarn
Während vier Staaten der Europäischen Union schon “Ja, ich will” zur Homo-Ehe gesagt haben, hat das Budapester Parlament das Gesetz, zu dem es anfänglich grünes Licht gegeben hatte, blockiert. Über die Zeit vor den nationalen und europäischen Wahlen in einem Land, in dem 10% der Bevölkerung in einer homosexuellen Partnerschaft leben.
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