Das Fernsehen, das nicht in die Ferne sah
Am 21. November zelebrieren die Vereinten Nationen den Weltfernsehtag, um den Aspekt des kulturellen Dialogs im TV zu unterstreichen. Denn Fernsehen ist nicht nur ‚in die Röhre glotzen‘. Trotzdem schlägt sich der gute alte Flimmerkasten heute gegen Vorwürfe wie Werte- und Qualitätsverlust. Dem Internet ist er bereits Lichtmeilen hinterher. Doch neben platten Mainstream-Programmen gibt es auch noch gutes Fernsehen - das tatsächlich informiert.
Flimmerdämmerung: Qualitätsfernsehen in Europa, quo vadis?
Öffentlich-rechtliche Fernsehsender unterliegen momentan einer europaweiten Debatte: ARD, BBC & Co. wird Qualitätsverlust und Quotenhascherei vorgeworfen - und das trotz horrender Rundfunkgebühren. In Frankreich soll die Werbung gleich ganz gestrichen werden.
Radio B92: Multimedia gegen Milošević
Ein Belgrader Radiosender gegen das Milošević-Regime streckt erfolgreich seine Fühler aus und wird zu einem verbreiteten Fernsehmedium sowie einer Informationsplattform im Internet. Ein prominentes Beispiel der Vereinigung dreier Kommunikationsmittel.
Zapping durch Europa
Zapping-Sendungen flimmern über Bildschirme in ganz Europa: in Italien, Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien. Ein Streifzug durch das europäische Fernsehprogramm.
Telejato: Fernsehen gegen die Mafia
Im sizilianischen Partinico hat Pino Maniaci eine Art CNN als Familienbetrieb gegründet. Mit den „längsten Nachrichten der Welt“ und rund 150.000 Zuschauern kämpft der kleine Sender gegen die Mafia.
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Internet-Fernsehen: Sehen, was ich will
Die Zuschauerzahlen der europäischen Fernsehsender sinken. Dennoch waren Verbraucher noch nie so gierig auf neue Inhalte.
