Kaukasus: Krieg vor Europas Haustür
Mit seinem Angriff auf Südossetien greift Russland Georgien an. Nach dem Vier-Tages-Konflikt im Kaukasus erkennt Moskau die zwei letzten abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien an. Für den 1. September ist ein EU-Gipfeltreffen zum Thema vorgesehen. Diplomatische Reaktionen, Interviews mit abchasischen und georgischen Politikern und ein Blick auf die Blogosphäre.
Bericht eines Südosseten in der Türkei
Im EU-Beitrittskandidatenland leben 100.000 Südosseten in der Diaspora. Engin Polat Tkhostati, 28, schlief gerade, als am 7. August der Krieg zwischen Russen und Georgiern ausbrach.
Der Kaukasuskonflikt in den europäischen Blogs
Der Krieg im Kaukasus hat die Blogosphäre in Bewegung gebracht. Das Bedürfnis zu verstehen und zu diskutieren ist groß, da PR-Berater die Nachrichten auf beiden Seiten manipuliert haben.
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'Saakashwilis Politik: ein Verbrechen am eigenen Volk'
Interview mit Georgij Chaindrawa, ehemaligen Filmregisseur und einem der herausragenden Köpfe der georgischen Opposition. Im Gegensatz zu den meisten Oppositionsführern, die den georgischen Präsidenten nicht kritisieren wollen, solange russische Truppen in Georgien sind, nimmt Chaindrawa kein Blatt vor den Mund. Minister Chaindrawa wurde von Präsident Saakaschwili 2006 entlassen, weil er militärische Abenteuer zur Rückgewinnung der abtrünnigen Provinzen ablehnte.
Der Krieg hat Folgen für die gesamte Kaukasusregion
Ein Interview und Tagebuch des Außenministers von Abchasien, Maxim Gunji, der zweiten abtrünnigen Region Georgiens.
