Hoffnungsvolles Spanien oder entmutigtes Spanien?

Illustration: ©Kristof

Am kommenden Sonntag, 20. November, sehen sich die Spanier mit den vermutlich heikelsten Parlamentswahlen in der Geschichte der spanischen Demokratie konfrontiert. Mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten in ganz Europa (21, 5%), bei der einer von zwei jungen Menschen arbeitslos ist, und einer gröβeren Anzahl an Migranten als Immigranten, befindet sich das Land in einer Sackgasse. Empört oder nicht empört: Die spanische Bevölkerung scheint ihr Vertrauen in das politische System verloren zu haben — ein System, das über Jahre die Imobilienblase förderte, die für die Krise hauptverantwortlich ist. Es gibt Menschen, die es vorziehen mit arithmetischen Mitteln gegen das Zweiparteiensystem zu kämpfen. Und es gibt solche, die uns trotz allem daran erinnern, dass Spanien erfolgreich ist — Vielleicht nicht auf dem Gebiet der Wirtschaft, aber im Bereich der Kultur und des Sports. “Für Spanien, einem schwer verletzten Spanien”: Cafebabel widmet dem Land, wie einst Antonio Machado (spanischer Lyriker), ein Spezial-Dossier.

FOCUS Wahlen in Spanien: „Indignados“ gegen die Rechten, aber wie?

Wahlen in Spanien: „Indignados“ gegen die Rechten, aber wie?

Rette sich wer kann, denn es ist nicht mehr nur eine Niederlage, sondern der reinste Wahnsinn! Laut den neusten Umfragen ziehen die spanischen Sozialisten (PSOE) nach den Wahlen am 20. November (20N) mit gerade mal 120 armseligen Sitzen ins Parlament ein. Dies sind 57 weniger als 2008. Ihre Gegner, die konservative Partei (PP), gehen von der magischen Zahl 198,29 aus und würden somit eine größere Mehrheit bekommen als die PSOE im Jahre 2008. Grund genug schnell zu einer problemlosen Abtreibung und der Homo-Ehe zurückzukehren und die Privatisierung der öffentlichen Dienste voranzutreiben.

von Emmanuel Haddad @ // 18/11/11

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ANALYSIS Spanien: Vom Traum, der wie eine Immobilienblase platzte

Spanien: Vom Traum, der wie eine Immobilienblase platzte

Liebe europäische Nachbarn: Ich muss euch leider mitteilen, dass die spanische Krise „nichts“ mit derjenigen in eurem Land zu tun hat. Unsere Krise wurzelt nicht in strukturellen Problemen (ok, vielleicht zum Teil), sondern im wahrsten Sinne des Wortes im Zement. Wir sind ein Sonderfall. Bühne frei für den Grund unserer Probleme: die „Immobilienblase“.

von Cristina Cartes @ // 17/11/11

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INTERVIEW Band Vetusta Morla: Spaniens Indie-Rock von Madrid bis Kopenhagen

Band Vetusta Morla: Spaniens Indie-Rock von Madrid bis Kopenhagen

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: Die spanische Band Vetusta Morla [auf Deutsch: die uralte Morla] lässt nicht gleichgültig. Langsam aber sicher entkommt die Band, die in den Neunzigern in den Klassenzimmern eines Madrider Gymnasiums gegründet wurde, dem Schubladendenken.

von Marta Arias @ // 15/11/11

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OPINION Von der Urne auf die Straße: Boykott der Demokratie?

Von der Urne auf die Straße: Boykott der Demokratie?

Stimmenthaltungen gelten in entwickelten Demokratien als Ausdruck von Desinteresse am politischen Geschehen. Doch was, wenn sie systematisch zu politischen Zwecken eingesetzt werden würden?

von Mariela Sirakova @ // 23/06/11

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