Berlin

Zwischen Munch'scher Verzweiflung und Wackeldackel

Artikel veröffentlicht am 20. März 2013
Artikel veröffentlicht am 20. März 2013

Lars Ro­sen­bohm macht mit über 100 Wer­ken Halt in Ber­lin. Unter dem Titel “Er­beu­te mich!” zeigt der Bie­le­fel­der Künst­ler ak­tu­el­le Ar­bei­ten im Raum für dras­ti­sche Maß­nah­men in Ber­lin-Fried­richs­hain. Auf über 100 DIN-A-3-for­ma­ti­gen Wer­ken kann man sich von der Schaf­fens­viel­falt Ro­sen­bohms über­zeu­gen.

Der Künstler ist nicht nur äußerst kreativ, sondern auch schnell: die Zeichnungen sind spontan und so wechseln sich Textfragmente oder einzelne Begriffe mit mehr oder erkennbaren Motiven ab. Das macht Spaß und lässt viel Raum für Interpretationen.

Eine der vielen Inspirationsquellen für die aktuellen Arbeiten von Rosenbohm ist das Buch “Müdigkeitsgesellschaft” von Byung-Chul Han, aber eben auch diese Angst, die nicht nur Künstler kennen: die Angst vor der weißen Leinwand, vor der Blockade im Kopf. Der ehemalige Industriekaufmann hat so einiges zu erzählen und zu zeigen - versprochen werden sowohl intellektuelle als auch visuelle Stimulation. Das klngt doch nach ner runden Sache. Hingehen!

Vernissage: 21. März 2013 ab 19h 22. - 27. März tägl. 16 - 19h Finissage: 04. April 2013 ab 19h

Galerie: Raum für drastische Maßnahmen / www.rpunkt.org Oderstraße 34 in Berlin-Friedrichshain