Berlin

Die Zeit der Würstchen

Artikel veröffentlicht am 26. August 2014
Artikel veröffentlicht am 26. August 2014

Berlin ist die Stadt des Elektro. Berlin ist die Stadt des Clubbings. Ja, wir haben es verstanden – die Musik. Aber ist das wirklich Berlin? Was macht man, wenn lieber Vogelgezwitscher als das Boom-Boom der Clubs hören möchte oder man einen leichten Hunger verspürt?

Dann darf man eines nicht vergessen: Die deutsche Hauptstadt ist auch die Stadt der Parks. In der Tat gibt es nicht weniger als 2500 Grünflächen in der Stadt verstreut. Und die Bewohner scheuen sich nicht diese Flächen in Besitz zu nehmen. Im Park kann man lesen und leben, mit Freunden was trinken, ins Freiluftkino gehen und mit Kindern spielen … Um es kurz zu machen: Treffen wir uns alle in Berlin, ob klein oder groß.

Barbecue für alle Geschmäcker

Und was macht man, wenn der Moment des Essens kommt? Ein Kebap schlägst du vor? Mmh ja, lieber nicht. Das, was alle vereint, ist das Grillen. Und was isst man dann? Eine Wurst? Ah, immer diese Klischees – Sie sterben nie aus. Egal ob du Vegetarier bist, der auf mariniertes Soja schwört, oder ein dreister Fleischesser, du wirst etwas nach deinem Geschmack bei einem Barbecue finden. Denn das ist wirklich voller Vorteile: Man kann sich an Fingerfood, kalten Speisen oder an solchen satt essen, von denen man nicht wissen möchte, was drin ist. Möchtest du ein Picknick mit der Familie oder mit Freunden? Das Grillen ist wie für dich gemacht. Denn man hat das Vergnügen hinter dem Herd (naja, hinter dem Grill) zu stehen und muss dafür nicht wieder den Park verlassen. (Die Rückkehr in die Zivilisation könnte für einige unter euch gefährlich werden.)

Man kann im Park in Berlin wirklich ein kleines Barbecue machen? Ja, in einem Park. Ja, ja, das Es ist zwar legal, aber nicht irgendwie. Im Park gibt es autorisierte Zonen, also nur bestimmte grüne Plätze, obwohl der gesamte Park bei gutem Wetter eine potenzielle Grillzone wäre. Man könnte befürchten, dass der Park an einem sonnigen Sonntag zu einer wahren Müllhalde wird. Aber da hat man nicht mit dem legendären Respekt der Berliner gezählt, die nach einer kleinen Grillpartie kaum Indizien hinterlassen. Und die, die wegen des Grills besorgt sind: Man kann hier alles sehen, was man möchte.

Es ist Zeit für einen Wettbewerb!

Einige Parks stellen einen Grill zur Verfügung, aber es ist durchaus möglich, den eigenen mitzubringen. Und hier kann man den Unterschied in der Investition sehen. Einige bringen richtige Profigrills mit, die ganz Berlin ernähren könnten. Für Grill-Amateure gibt es auch eine Lösung: den Einweggrill mit dem es aber auch schon einmal schwierig sein könnte, das Gemüse zu grillen. Aber am Ende liegt es vielleicht gar nicht an der gastronomischen Qualität des Essens. Vielmehr ist es eine Gelegenheit einen schöne Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen – mit dem süßen Duft des Grillens, der in der Nase kitzelt während die Sonne (manchmal) herauskommt.

SOMMER IN BERLIN: ANSICHTEN EINER HEISSEN STADT

Hurrah, hurrah - der Sommer ist da! Auch wenn sich die Berliner Parks schon ab Juni in Freizeitzonen verwandeln, ist der August immer noch der Höhepunkt der heißen Jahreszeit. Cafébabel sammelt die schönsten Sommerimpressionen. Mehr Infos wie immer auf Facebook und Twitter.