• Mein Opa und die Sache mit Katalonien

    Von am 14. November 2017

    Mein Opa ist eher wortkarg, wie die meisten Kastilier. Doch bei meinem letzten Besuch im Altenheim hat er mich mit Fragen über Katalonien förmlich bombardiert: Was passiert da? Gab es ein Referendum? Was ist der Artikel 155? Zum ersten Mal bin ich es, der sprachlos zurückgelassen wird. Eine fiktive Erzählung.

  • Berlin: Stadtrundgang durch die Augen eines Flüchtlings

    Von am 14. November 2017

    Obwohl das Wort 'Flüchtlingskrise' so in Mode ist, begegnen viele von uns im Alltag nur selten geflüchteten Menschen. In Berlin ändert sich das vielleicht gerade. Refugee Voices Tours ist eine Initiative, bei der Flüchtlinge ihre Geschichte während eines Stadtrundgangs erzählen. So habe ich Mohamad getroffen, einen syrischen Flüchtling, der mir die deutsche Hauptstadt aus seiner Sicht zeigte.

  • Lissabon: Im Land der Nomaden

    Von am 19. Oktober 2017

    Sie sind überall in Lissabon: auf den Terassen der Cafés, in den Coworking Spaces oder am Strand, um nachmittags surfen zu gehen. Die Rede ist von digitalen Nomaden, die gern reisen, das Leben genießen und nur Luft und WLAN benötigen. In Lissabon sind sie mittlerweile genug, um fast eine Parallelgesellschaft zu bilden.

  • Flüchtlinge in Griechenland: In der Warteschleife

    Von am 19. September 2017

    Schon eine kleine Geste kann Gold wert sein. Dies gilt auf jeden Fall für das Mobile-Info-Team in Griechenland, zwölf Freiwillige beraten Flüchtlinge in Bezug auf das Asylrecht und seine Verfahren. In einer Verwaltung, die für Betroffene oft ein Alptraum ist, arbeiten diese Helfer unablässlich daran Familien zusammenzubringen. Und das ist nicht immer einfach.

  • Tschechien: Mit falschem Bart und Barbie

    Von am 24. August 2017

    Lächerlich: In der Tschechischen Republik sind Politiker bereit, mit geladener Waffe und falschem Bart die tschechische Souveränität und eine pinke Zukunft zu fordern. Das Land wählt im Oktober 2017 ein neues Regierungsoberhaupt. 

  • Migration: Kann die EU die Tragödie beenden?

    Von am 3. Juli 2017

    Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments, versprach vor dem Ratsgipfeltreffen im Juni Fortschritte im Bereich der Migration. Dennoch gab es während der zwei Tage andauernden Verhandlungen nichts Neues. Tusk, EU-Ratspräsident, sagte, "die Situation bleibt kritisch", aber die EU werde weiterhin versuchen den Migrationsfluss zu stoppen.

  • EU-Staatschefs im Kampf gegen den Online-Terrorismus

    Von am 2. Juli 2017

    Beim Ratstreffen am 22. und 23. Juni in Brüssel einigten sich die EU-Staatschefs darauf, verbindliche Rechtsvorschriften gegen Hassbotschaften im Internet zu ermöglichen. Die Initiative kam insbesondere aus Frankreich und Grossbritannien, zwei Länder, die bereits im Vorfeld an einem Aktionsplan gearbeitet hatten.

  • Zypern: Der Deal von Pyla 

    Von am 28. Juni 2017

    Seit dem türkischen Einmarsch in Zypern im Jahre 1974, trennt die 'grüne Linie' die griechischen von den türkischen Zyprern. Die zwei Gesellschaften leben seit 43 Jahren voneinander abgeschottet. Aber das in der Mitte gelegende Pyla zeigt, dass ein Zusammenleben der beiden Gemeinschaften möglich ist.

  • Viktor Orban: Wann reißt Europa der Geduldsfaden?

    Von am 14. Juni 2017

    Am 7. März hat das ungarische Parlament mit großer Mehrheit einen Text angenommen, der die Wiedereinführung der systematischen Festnahme von Migranten vorsieht. Die Maßnahme war bereits Bestand eines Mahnverfahrens der Europäischen Union und führte damals zu der Abschaffung des Gesetztes.

  • Armenien: Unterwegs im Land der Steine

    Von am 13. Juni 2017

    In seinem Bildband In the Country of Stones, der Mitte Juni 2017 erscheint, erzählt uns der französische Fotograf Nicolas Blandin von seiner Reise nach Armenien, indem er uns die Gesichter und Landschaften eines politisch und geografisch ‘abgeschiedenen’ Landes zeigt.