Zum Tag der Sprachen - Was ist KOD?

Artikel veröffentlicht am 26. September 2008
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Artikel veröffentlicht am 26. September 2008
Heute ist der Europäische Tag der Sprachen. "Lost in translation?" wird heute im Newsletter gefragt. Die linguistische Vielfalt ist enorm und in einer globalisierten Welt die Kommunikation immer wichtiger. Bereits im Jahr 1887 startete Ludwik Lejzer Zamenhof ein Projekt, das die Kommunikation der Völker untereinander erleichtern sollte.
Leider hat sich seine Sprache Esperanto aber bis heute nicht etabliert.

Ansicht der Regensburger Altstadt Bereits vor der Jahrtausendwende hatte der Regensburger Geschäftsmann Dr. Johann Vielberth die Idee, das Ganze anders anzugehen und so wird seit 2000 im Eufo-Institut die Sprache KOD entwickelt. 13 Sprachwissenschaftler bringen die Gemeinsamkeiten der verschieden zusammen und integrieren sie ins KOD-System.

KOD ist ein System, das die internationale Verständigung zwischen Sprechern von Sprachen ermöglicht, die in dieses System integriert sind.

KOD erbringt diese Leistung, indem es – auf Gemeinsamkeiten von Sprachen aufbauend – einheitliche Mittel zur Wiedergabe von Ausdrücken der natürlichen Sprachen zur Verfügung stellt. Dabei besteht es aus einem Wortschatz, der für jede Bedeutungseinheit ein unverwechselbares Wort, KOD-Lexem, vorsieht, und aus Darstellungsmitteln für grammatische Funktionen, sogenannten KOD-Markern.

Mithilfe dieses umfassenden Reservoirs von KOD-Lexemen und KOD-Markern lassen sich potentiell alle Sprachen in KOD übertragen und so dem internationalen Verstehen zugänglich machen.

Bei der Wiedergabe von Texten folgt KOD den Strukturen der jeweiligen Ausgangssprache und hat also keine eigenständige Grammatik. Dadurch unterscheidet sich KOD deutlich von bisherigen Ansätzen, eine Kunst- oder Welthilfssprache zu entwickeln.

Mehr Infos auf der Homepage des Eufo-Institut.