Vor 59 Jahren brachte der Europarat die Karikaturisten zum Lachen

Artikel veröffentlicht am 6. Mai 2008
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 6. Mai 2008
Babel-link am Montag Heute feiert der Europarat sein 59. Jubiläum. Statt streng über seine Jahrzehnte lange Tätigkeit zu berichten, möchten wir mit dem „Babel-link am Montag“ mittels Bildern und Humor der wohl ältesten europäischen Institution gratulieren, und dies, obwohl oder gerade weil ihre Rolle für viele noch ein Rätsel bleiben.

Der Europarat hat sich mit seinen 47 Mitgliedstaaten zu einer paneuropäischen Organisation entwickelt. Trotz Zögern und Zweifel einiger europäischer Führungskräfte und eines Teils der Bevölkerung zur Zeit seiner Gründung am 5. Mai 1949 setzt er sich seit fast 60 Jahren für die pluralistische Demokratie, für Recht und Menschenrechte ein. Der „European Navigator“, erste digitale Bibliothek zur Geschichte Europas von 1945 bis heute, umfasst rund 15.000 Dokumente (Presseartikel, Fotos, FIlm- und Tonausschnitte), darunter Karikaturen aus der Zeit der Anfänge des Europarats.

''Europarat.keine Prognose'': "Hiermit eröffne ich die erste Sitzung"."Hiermit schliesse ich die letzte Sitzung", (Der Tintenfisch. August 1949, n° 18; Jahrgang 2, p. 7.); "MONTANUNION überrundet EUROPA-RAT", "Jaaa", "kein Wunder, mit Gewalt!!!" (Der Tintenfisch. Mai 1953, n° 10); "Waiting fathers" (LOW, David, Waiting fathers, in Daily Herald. 26.09.1952, n° 11 401, p. 4.); ''Europa in Strassburg'': 'Sehr ordentliche Herren, sie hinterlassen wieder einmal nicht die geringste Spur ihrer Tätigkeit!" (KÖHLER, Hanns Erich. Pardon wird nicht gegeben, Karikaturen unserer Zeit. Hannover: Fackelträger-Verlag-Schmidt-Küster GmbH, 1957); "Chut!! Schuman pense l'Europe" (Pinatel, "Chut !! Schuman pense l'Europe !" dans Pinatel. La 3ème en pire. Paris: Georges Burnier, 1957, p. 61.)

Diese satirischen Bilder drücken die Zweifel der deutschen, englischen und französischen Karikaturisten aus bezüglich der Notwendigkeit und der tatsächlichen Effizienz der entstehenden europäischen Organisation.

Nun sei es Ihnen überlassen diese Frage zu beantworten!