Übersetzerin des Monats: Juliane Büchner

Artikel veröffentlicht am 27. April 2016
Artikel veröffentlicht am 27. April 2016

Juliane ist 21 Jahre alt und studiert Englisch und Literatur in Berlin. Zwei Monate lang hat sie bei cafébabel ein Übersetzungspraktikum auf Distanz absolviert - und von Artikeln zu den Panama Papers, den Anschlägen in Brüssel bis hin zu bekifften Delfinen für europäische Völkerverständigung gesorgt. Wir sagen danke!

cafébabel: Juliane, wer bist du und was machst du?

Hallo, ich bin Juliane :) Ich bin 21 und mache (hoffentlich sehr bald) meinen Abschluss in Literaturwissenschaften und Englischer Philologie in Berlin. Wenn ich davon Ablenkung brauche, singe ich im Chor.

cafébabel: Und was machst du bei cafébabel?

Ich mache ein Praktikum als Übersetzerin. Im Moment sind ziemlich viele Texte auf der deutschen Seite Übersetzungen von mir aus dem Englischen oder Italienischen.

cafébabel: Du lebst in Deutschland. Wie lebt es sich da?

Ziemlich gut. Gerade als Studentin in Berlin.

cafébabel: Dein Motto des Moments?

Schwerer Fall von Fernweh: ich will nicht unbedingt von hier weg, aber ich will unbedingt irgendwo hin.

cafébabel: Drei Länder, in denen man besser lebt als in Deutschland und warum?

Italien: Es ist schön warm, das Meer ist nie sehr weit entfernt und - naja - Pizza, Pasta, Gelato? Außerdem finde ich die Sprache wunderschön. Ich möchte nach dem Studium ein Jahr in Italien verbringen, um endlich flüssig sprechen zu lernen.

Schottland: Ich war nur einmal auf einer Schulreise dort, aber die Landschaft ist toll, die Leute waren nett (man darf sie halt nicht Engländer nennen...) und es gibt So. Viele. Schlösser. Eins davon ist Hogwarts!

Den skandinavischen Ländern wird ja immer ein besonders hoher Lebensstandard nachgesagt - so einen langen Winter muss man sich eben schön machen. Ich bin zwar nicht so für Kälte, aber ich würde total gern mal Nordlichter sehen. Warm eingepackt und mit heißem Glögg in der Hand. Und wenn man irgendwie die viele Mittsommer-Sonne für die Polarnacht speichern könnte, wäre das Leben in skandinavischer Waldeinsamkeit bestimmt ganz gemütlich.

cafébabel: Könntest du die doppelte Staatsbürgerschaft haben, welche würdest du beantragen?

Keine Ahnung, die Auswahl überfordert mich. Die europäische Staatsbürgerschaft?

cafébabel: Welches kulturelle Objekt liegt momentan neben deinem Bett herum?

Auch wenn es für manche Menschen eher als Unkultur gilt: ein Ebook-Reader. Darauf lese ich die meisten Unitexte und habe damit schon mindestens einen halben Wald gerettet. Zuletzt habe ich Persuasion von Jane Austen gelesen, und zwar ganz freiwillig.

cafébabel: Wo trifft man dich an einem normalen Freitagabend?

Wahrscheinlich sehe ich mit Freund und Kater Doctor Who. Wenn es mal Party sein soll, dann eher am Mittwoch, wenn nicht so viele Junggesellenabschiede in der Karaoke-Bar sind...

cafébabel: Die Briten müssen bald zum Referendum: Brexit oder Bremain?

No-Brexit. Ich glaube nicht, dass der Brexit irgendwem helfen würde. Und liebe Briten: Wenn ihr nicht mehr zur EU gehört, seid ihr auch nicht mehr Friedensnobelpreisträger, tut mir leid.

cafébabel: Stimmt es, dass deutsche Jungs nicht flirten können?

Keine Ahnung - meiner kann's ;)

cafébabel: Fangfrage, die Matthieu unbedingt in dieser Reihe haben wollte - Willst du lieber viel über wenige Dinge oder wenig über viele Dinge wissen?

Schwierig. Bei Günther Jauch wüsste ich gern wenig über viele Dinge, in der Abschlussprüfung lieber viel über wenige Dinge. Im Allgemeinen bin ich meistens für Mittelwege zu begeistern. Ich hoffe, Matthieu ist jetzt nicht enttäuscht...

cafébabel: Dein ganz persönlicher Oscar-Moment: Wem möchtest du danken?

Ich danke meinem Freund Alex, der mein Praktikum bei cafébabel mit seinem Schreibtisch, Wortspiel-Brainstorming und Käse-Eierkuchen unterstützt. Und dem Treccani-Wörterbuch, das alles weiß, was leo.org nicht weiß (und mich nicht mit Forumsdiskussionen ablenkt).

__

Seid auch ihr an einem Übersetzerpraktikum auf Distanz bei cafébabel interessiert? Dann schreibt an redaktion@cafebabel.com!