Übersetzer des Monats: Thomas McGuinn

Artikel veröffentlicht am 15. Januar 2015
Artikel veröffentlicht am 15. Januar 2015

Thomas McGuinn, ein Lad aus Wigan in der Nähe von Manchester, hilft seit dem Sommer mit seinen vorzüglichen Übersetzungen aus dem Spanischen und Deutschen Sprachbarrieren bei cafébabel zu überwinden. Der Vegetarier und  Tierliebhaber ist unser Übersetzer des Monats Dezember.

cafébabel: Erzähl' uns was von dir.

Thomas: Neben meiner Begeisterung für Sprachen bin ich überzeugter Vegetarier. Ich habe zwei Hunde und vier Katzen, also betrachte ich mich selbst als einen echten Tierfreund.

cafébabel: Wie hast du von cafébabel erfahren?

Thomas: Das erste Mal stieß ich auf cafébabel, als ich mich im Sommer über ehrenamtliches Übersetzen erkundigen wollte. Nach meinem Abschluss würde ich gern als Übersetzer arbeiten. Deshalb dachte ich mir, es könnte hilfreich sein, da schon etwas Übung und Praxiserfahrung zu sammeln. Cafébabel gibt mir die Möglichkeit, zu tun was ich liebe und zugleich Erfahrung zu sammeln, wofür ich sehr dankbar bin.

cafébabel: Welches Motto beschreibt dich momentan am besten?

Thomas: Ich komme aus einem sympathischen kleinen Ort namens Wigan in Nord-West-England. Dort sagt man: 'You can take the lad out of Wigan, but you can’t take Wigan out of the lad' ('Du kannst den Jungen aus Wigan treiben, aber du kannst ihm Wigan nicht austreiben’). Ich mag dieses Sprichwort, da ich stolz auf meine Wurzeln bin und es mich auf Reisen an die Heimat erinnert.

cafébabel: Wo trifft man dich an einem Freitagabend?

Thomas: Sicher nicht in einem Nachtclub! Ich bin meistens zu Hause bei meiner Freundin und ihrer Familie: ein Glas Wein, nette Leute, gutes Essen und gute Unterhaltung!

cafébabel: Wenn du die doppelte Staatsbürgerschaft haben könntest, welches andere Land würdest du wählen?

Thomas: Warscheinlich Indien. Inder sind die besten Linguisten der Welt und ich würde es toll finden, so viele Sprachen sprechen zu können. Einer meiner besten Freunde stammt aus Punjab und er hat so viel Wissen aus aller Welt. Es ist einfach genial mit ihm zusammenzusitzen und seine Meinung zu allen möglichen Sachen zu hören. 

cafébabel: Wofür interessierst du dich momentan besonders?

Thomas: Ich bin ein großer Fan der UK-Version von The Apprentice. Ich schaue die Sendung jedes Jahr gemeinsam mit meiner Familie, die diesjährige Staffel ist gerade vorbei.

cafébabel: Hast du eine Message für die Queen?

Thomas: Ich würde die Wichtigkeit von Großbritanntiens Mitgliedschaft in der EU unterstreichen.  Viele Leute schätzen, was das Königshaus über die Politik zu sagen hat. Deshalb würde ich ihr raten dabei mitzuhelfen, dass die britische Gesellschaft EU-freundlicher wird. Andereseits wäre es auch sehr angenehm, in einer egalitäreren Gesellschft zu leben, ganz ohne Königshaus.

cafébabel: Was ist das schlimmste Vorurteil gegenüber Briten?

Thomas: Dass wir eine grauenhafte Nationalküche haben (oder überhaupt gar keine): britisches Essen kann echt lecker sein!

cafébabel: Was ist der eigenartigste Traum, den du je hattest?

Thomas: Einmal träumte ich, dass eine riesige rote Spinne auf meiner Bettdecke krabbelte und wachte auf...und fand eine echte Spinne in meinem Bett!

cafébabel: Dein ganz persönlicher Oscar-Moment - wem möchtest du danken?

Thomas: Ich würde meiner Freundin danken, dafür, dass sie meinen Übersetzungwahn aushält und mein Leben so wundervoll macht. Und meiner Familie, für ihre Unterstützung und die gute Arbeitsmoral, die sie mir mit auf den Weg gaben. Ich würde mich auch bei einem meiner Hunde, Muskey, dafür bedanken, dass er mein bester Freund ist.