Survival Guide für Erasmus-Studenten in Paris

Artikel veröffentlicht am 14. Mai 2016
Artikel veröffentlicht am 14. Mai 2016

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Paris ist weitaus mehr als die Stadt der Liebe und der Sehenswürdigkeiten. Die pulsierende Metropole ist das Herz Frankreichs und von vielen Nationalitäten und Eigenheiten geprägt.

Kein Wunder also, dass es immer mehr ERASMUS-Studenten ins das Herz Frankreichs zieht. Doch Paris ist auch eine teure Stadt und überrascht Studenten oftmals durch die saftigen Preise und den sehr engen Wohnungsmarkt. Wer sich als ERASMUS-Student für Paris entscheidet, sollte bereits im Vorfeld alle wichtigen Dinge klären.

Die Wohnungs-Situation in Paris für Studenten

Manchmal hat man Glück und bekommt ein Zimmer in einem der Studentenwohnheime der Universität. Da diese jedoch heiß umkämpft sind, sollte man nicht allzu fest mit einem solchen Glückstreffer rechnen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass man sich eine eigene Wohnung oder ein eigenes Zimmer suchen muss. Der teure Wohnraum und die Tatsache, dass viele Vermieter gerne langfristige Mietverträge abschließen wollen, macht die Wohnungssuche zu einer Herausforderung. Am einfachsten gestaltet sich die Wohnungssuche vor Ort. Im Idealfall reist man als Student eine Woche früher nach Paris und mietet Sie sich in einem günstigen Hotel in den Pariser Außenbezirken ein, um von dort eine Wohnung oder ein Zimmer zu suchen. Auch die Plattform AirBNB kann eine gute Anlaufstelle sein, um eine Unterkunft zu finden.

Das Leben in Paris genießen für wenig Geld

Auch Essen und Trinken ist in Paris eine teure Angelegenheit. Vor allem wer wenig Zeit zum kochen oder keine eigene Küche hat, wird sich über die hohen Preise in Paris schnell wundern. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis findet man in verschiedenen traditionellen Bistros, wie beispielsweise im Au Pied de Fouet oder im Le Bougainville (in der Nähe des Louvre). Kleine Tipps für solche Essen: Es wird zu den meisten Speisen ein Brotkorb gereicht. Diesen kann man für kleines Geld nachfüllen lassen. So machen auch kleine und günstige Speisen schnell satt. Als Getränk empfiehlt sich immer eine carafe d'au, also eine Karaffe Wasser. Diese ist deutlich günstiger als beispielsweise Wasser in Flaschen. Grundsätzlich sollten Restaurants und Bars in der Nähe von Sehenswürdigkeiten gemieden werden. Diese sind vor allem für die Touristen eingerichtet worden und nehmen teils happige Preise für eine nicht unbedingt hervorragende Qualität.

Museen und Sehenswürdigkeiten genießen

Wer vor allem das kulturelle Angebot von Paris nutzen möchte, sollte dies immer am Anfang eines Monats tun. Am ersten Wochenende eines Monats öffnen viele Museen ihre Tore umsonst, so dass ein großer Teil der Ausstellungen ohne Eintritt genossen werden kann. Auch die regelmäßig stattfindenden Festivals wie die Nacht der Museen bieten eine gute Möglichkeit um günstiger in die verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu gelangen. Wer sich frühzeitig informiert, kann vor Ort auch mit einem kleinen Budget ein umfassendes Sightseeing betreiben.

Unterwegs in Paris: Günstig und schnell

Paris zu Fuß zu erkunden mag Spass machen, doch oftmals ist man auf ein schnelleres Fortbewegungsmittel angewiesen. Eine Monatsfahrkarte für die Zonen 1 und 2 der U-Bahn kostet gerade einmal um die 70 Euro. Auch Leihräder, sogenannte Velib, findet man in Paris an jeder Ecke. Diese sind oftmals noch günstiger und flexibler zu nutzen.

Wer als ERASMUS-Student kulturell und vor allem menschlich etwas erleben möchte, ist in Paris genau richtig. Das pulsierende Leben, die vielen dort versammelten Nationen und vor allem das kulturelle Angebot machen Paris zu DER Stadt für Studenten aus aller Welt.