Spanien: Mit dem Arsch in der Luft gegen die Gesundheitsreform

Artikel veröffentlicht am 20. November 2013
Artikel veröffentlicht am 20. November 2013

Yolanda Domínguez hat eine Kampagne gestartet, um gegen die Gesundheitsreform in Spanien zu protestieren - ein Staat, der mit seinem öffentlichen Gesundheitswesen mehr als 800 000 Menschen links liegen lässt. Von der Regierung vernachlässigt, verlangen die Betroffenen nun eine Wiedergutmachung, Arsch in der Luft.

Die spanische Regierung verwehrt laut des spanischen Vereins Médicos del Mundo 800 000 Personen eine medizinische Behandlung. Das ist mehr oder weniger die traurige Realität, die ältere Menschen, Einwanderer, Arbeitslose und Studenten trifft.

Warum? Weil das neue Gesetz zur spanischen Gesundheitsreform die Gesundheit der Bürger dem Wirtschaftsaltar zum Fraß vorwirft. Tatsächlich spart sich der Staat ganze sieben Milliarden Euro ein, indem er das Gesundheitsbudget radikal kürzt.

Die spanische Künstlerin Yolanda Domínguez  hat deshalb eine Kampagne ins Leben gerufen, um wortwörtlich nackt darzustellen, wie viele Bürger in Spanien unter diesen schwierigen Bedingungen leben müssen.