So sehen wir das: die Eurogeneration

Artikel veröffentlicht am 4. Oktober 2007
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 4. Oktober 2007
Sie ist ein Kind des Erasmusprogramms, des Interrail und der Rucksackreisen. Vielleicht hat sie sich auch nur eine Neugier homerischer Tradition zu eigen gemacht (remixed by Radiohead, please). Sie lässt sich von der Vielfalt begeistern und bleiben ihren Wurzeln treu. Mit ihrer (mentalen) Software hat sie die Ländergrenzen längst aufgehoben.
Sie sagt von sich, sie spreche mehr als eine Sprache - von fremden Sprachen ist keine Rede mehr. Manch eine(r) hat auch im Bett schon eine andere als die Muttersprache benutzt. Weil man sich dann besser versteht. Und weil man sich besser durchsetzen kann. Ihr erstes Gehalt bekam sie in Euro. Und wenn nicht, so genießt sie es zumindest, das Pint in Dublin und das Couscous in Paris mit derselben Münze zu bezahlen – auch wenn die immer teurer wird. Sie reist ohne Pass und weiß, noch immer leben andere ganz ohne Papiere.

Sie will sich austauschen, Eurogeneration mit Eurogeneration. Diskutieren und träumen von dem Europa, das sie sich wünscht - und das sie gerade aufbaut. On the ground.

Von diesem Europa, dem Europa der ersten Eurogeneration, will dieses Blog erzählen. Es will Eindrücke und Ideen sammeln und den neuen Weg des Alten Kontinents mit einem kritischen Blick begleiten. Das alles in der entspannten Atmosphäre eines Cafés, s'il vous plaît.

Übersetzung: Laura Wilfinger