Retro-Playlist der Woche: Berlin Memories

Artikel veröffentlicht am 21. April 2014
Artikel veröffentlicht am 21. April 2014

Retro ist Ber­lin nicht erst seit die Hips­ter Kleid­chen aus den 20er und Lam­pen aus den 70er ent­deckt haben. Ein Spa­zier­gang über die Karl-Marx-Al­lee ge­nügt, um sich wie in einem Re­tro­film­set zu füh­len. Cafébabel Ber­lin lie­fert den pas­sen­den Sound­track zum Trend. Denn auch wir lie­ben das Re­tro­ge­sicht der deut­schen Haupt­stadt. 

Weil die Ber­li­ner Luft bes­ser ist, als ihr Ruf. 3 Tra­vel­lers, Eine Tüte Luft aus Ber­lin (1958).

Weil die Diet­rich die un­um­strit­te­ne Kö­ni­gin des Retro ist. Mar­le­ne Diet­rich, Ich hab noch einen Kof­fer in Ber­lin (1960).

Weil der König des Glam Rock schon vor allen an­de­ren in den 1980ern wuss­te, wie cool Ber­lin ist. David Bowie, He­roes (1987). 

Weil auch die Fran­zo­sen die deut­sche Haupt­stadt wider Wil­len - und trotz Paris - ein­fach lie­ben müs­sen. Édith Piaf, L‘homme de Ber­lin (1963).

Weil in Nord­deutsch­land doch nicht alle dem FKK-Trend frö­nen. Cor­ne­lia Fro­boess, Pack die Ba­de­ho­se ein (1951).

Weil Berlin so vielfältig ist, dass es sogar Platz für japanisch-inspirierte englische Glamrocker hat. Japan, Suburban Berlin (1978). 

Weil nie­mand die ko­misch-tief­grün­di­ge Berliner Musik von Kurt Weill top­pen kann. Kurt Weill, Ber­lin im Licht (1928). 

Weil Kreuz­ber­ger Näch­te auch heute noch lang­sam an­fan­gen, aber man sich davon nicht täuschen lassen darf. Ge­brü­der Blatt­schuss, Kreuz­ber­ger Näch­te (1978).

Weil eine Kö­ni­gin des Retro nicht genug ist. Hilde Knef, Som­mer­spros­sen (1966).

Weil der Sommer in Berlin immer noch so glitzerig sein kann. Alphaville, Summer in Berlin (1984). 

Weil Ber­lin nach wie vor eine Zau­ber­stadt ist. Clai­re Wald­off, Es gibt nur ein Ber­lin (1931).