Pleiten, Pech und Pannen

Artikel veröffentlicht am 16. August 2006
Artikel veröffentlicht am 16. August 2006

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In Deutschland kommt ein Unglück selten allein. Auch im englischsprachigen Raum kann das passieren, doch sagt man dort dann: it’s not raining, it pours - „Es regnet nicht, es schüttet.“ Für Deutsche kann es noch schlimmer werden, kommen sie doch vom Regen in die Traufe. Mit Traufe bezeichnet man die Dachkanten, an denen die Regenrinnen angebracht sind.

Die Franzosen mögen es weniger technisch und halten es mit der Mythologie: Tomber de Charybde en Scylla, man fällt vom gefährlichen Meeresstrudel Charybdis zum sechsköpfigen Seeungeheuer Scylla! Bedarf es noch eines weiteren Beweises, dass auch in Frankreich ein Unglück selten allein kommt? (Un malheur ne vient jamais seul). Doch während ein Franzose unter dem Wort malheur Unglück oder Unheil versteht, bedeutet es in Deutschland nur „Missgeschick“ oder ganz einfach „Pech“.

Deutsche, Franzosen und Engländer haben jedenfalls eines gemeinsam: Unheil ist im wahrsten Sinne des Wortes Un-Glück, mal-heur oder bad luck.