Pack die Badehose ein: Strände in Europa

Artikel veröffentlicht am 25. August 2008
Artikel veröffentlicht am 25. August 2008
Kleine Inseln in Kroatien, Küsten am Schwarzen Meer, Strände im Herzen nordeuropäischer Hauptstädte oder im italienischen Stiefelabsatz Salento: Wir wissen wohin die Reise geht!

Brac: Neue Strände Tag für Tag

Unberührte Natur mit atemberaubenden Küsten und Wäldern: Seit einigen Jahren erlebt der Tourismus in Kroatien dank der günstigen Preise und des bunten Freizeitprogramms eine neue Blüte. Immer mehr Jugendliche wählen das Mittelmeerland und seine rund 1.200 Inseln als ihre Urlaubsdestination. Eine wahre Perle im Mittelmeer ist die Insel Brac mit ihrem Strand Zlatni Rat (Goldenes Horn), der die Form einer Sichel hat und wie eine Zunge rund 500 Meter ins Meer hinaus ragt. Der Strand besteht aus Sand und kleinen Kieselsteinen, die sich durch die Meeresströmung, den Wind und die Wellen bewegen, wobei sich die Form des Strandes so verändert, dass die Spitze einmal nach rechts und dann nach links gerichtet ist.

Salento: Tarantella im Schatten von Italiens Absatz

©Riccio "il colore del ricordo inganna"/FlickrDie Halbinsel Salento, umgangssprachlich auch als “Absatz des italienischen Stiefels” bekannt, umfasst den südlichen Teil Apuliens zwischen dem Ionischen und dem Adriatischen Meer. Seit einigen Jahren ist die Region wegen ihrer sauberen Strände, den steilen Klippen, den traditionellen Dorffesten und den sonnigen Plätzen ein beliebtes Reiseziel für Jugendliche. Der Höhepunkt des Sommers ist jedoch die Notte della Taranta (Nacht der Tarantel). Dieses Fest findet zu Ehren des traditionellen Volkstanzes Tarantella statt, der ursprünglich eine Art Heiltherapie für Frauen darstellte, die von der Tarantel gebissen worden waren. Die gefährliche Spinne verlieh dem wilden Tanz auch seinen Namen.

Nessebar: Auch in schwarz ist das Meer schön

©Boby Dimitrov/ FlickrNicht nur am Mittelmeer gibt es atemberaubende Strände: Bulgarien erlebt in den letzten Jahren dank der traumhaften Landschaften und den erschwinglichen Preisen einen echten Tourismusbooms. Auch das Nachtleben an der Küste des Schwarzen Meeres ist vor allem im Sommer sehr rege. Die malerische Kleinstadt Nessebar ist nur durch eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden und eine der meistbesuchten Ortschaften des Landes. Seit 1983 steht die Stadt aufgrund ihres hellenistischen, römischen und orthodoxen Kulturschatzes unter dem Schutz der UNESCO und gehört zum Weltkulturerbe.

Jurmala und Liepaja: Abkühlung in der Ostsee

©mightymightymatze/ FlickrAuch die Strände Lettlands werden seit Kurzem immer beliebter und heißen nun auch Touristen willkommen, die vorher nie an die Ostsee gefahren wären. Die lettischen Küsten erstrecken sich über 497 Kilometer entlang der Ostsee und den Rigaischen Meerbusen. Wenngleich das Wasser nicht die Temperaturen der Karibik erreicht, kann man auch an in Lettland sehr gut Urlaub machen, und dies ohne Touristenherden. Die beliebtesten Badeorte sind Jurmala in der Nähe von Riga und Liepaja wenige Kilometer von der litauischen Grenze entfernt. Liepaja gilt also Hippiehochburg in Lettland und ist Treffpunkt für Musiker und Künstler.

Städte, Strände, Spaß

©A.S.Der Trend der Strände in den Städten verbreitet sich in Europa immer mehr. Seit 2005 gibt es in Kopenhagen die Copencabana und den Amager Strandpark. Die zwei Strände befinden sich in nur fünf Kilometern Entfernung von der Stadt auf einer Lagune, die mit drei Stegen mit dem Festland verbunden ist. Tausende Leute suchen im klaren Wasser des Meeres Abkühlung, spielen Beachvolleyball, machen Picknicks auf dem Strand und spielen im Wasser. Bekannter sind die künstlichen Stadtstrände am Ufer der Spree in Berlin, der BundesPresseStrand, und der Paris Plage am Ufer der Seine in Paris, auf dem viele seit Jahren Abkühlung im Schatten von Notre Dame suchen.