Mit cafebabel.com hat die Erasmus-Generation ihr Mag gefunden!

Artikel veröffentlicht am 8. Februar 2011
Artikel veröffentlicht am 8. Februar 2011
Wer hätte gedacht, dass ein Europamagazin irgendwann einmal seinen 10. Geburtstag feiern würde? Seit eine Handvoll Erasmusstudenten des IEP Straßburg am 1. Februar 2001 die ersten Artikel veröffentlichten, hat cafebabel.com gezeigt, dass es möglich ist auf eine frische und innovative Art und Weise von Europa zu sprechen. Das Rezept? Ein junges, partizipatives Europamagazin.
In 6 Sprachen übersetzt - Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Polnisch - nimmt cafebabel.com die Erasmus-Generation ins Visier. Es ist die erste Generation junger Europäer, die keine Grenzen mehr kennt, mühelos zwischen mehreren Sprachen jongliert und im Internet zu Hause ist - kurz und gut: Die erste Generation, die Europa auch im Alltäglichen lebt.

Auf cafebabel.com sucht man vergeblich nach der Europaflagge oder der letzten verabschiedeten Richtlinie aus Brüssel. Im europäischsten Café im Netz werden Sprachen gemixt und nimmt die Eurogeneration Gesicht an: Gesellschaft, Kultur, Lifestyle, Reportagen „on the ground“, Fotos aus allen Ecken des Kontinents. Diese „babelianische“ redaktionelle Herangehensweise - die nationale und sprachliche Grenzen überwindet - ist das Erfolgsrezept des ersten wahrhaftigen Europamagazins.

Just im Moment, in dem die Europäische Union 2011 das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit angeht, ist cafebabel.com eines der lebendigsten Projekte, das die europäische Zivilgesellschaft hervorgebracht hat. Veröffentlicht vom gemeinnützigen Verein „Babel International“, stützt sich cafebabel.com auf ein einzigartiges Netzwerk aus Freiwilligen, Autoren, Bloggern und Übersetzern, die in über 20 Städten in Europa präsent sind.

Cafebabel.com ist auch Teil einer neuen Mediengeneration. Als einer der ersten französischen und europaweiten ‚pure player‘ (also nur im Internet vertreten), hat sich cafebabel.com als einer der ersten im Bereich des partizipativen Journalismus hervorheben können. Herausgekommen ist, was wir heute als „pro-am“ Journalismus (professional amateur) bezeichnen. Ein Team professioneller Journalisten - einer pro Sprachversion - animiert ein paneuropäisches Netzwerk von Babelianern, wählt die besten Artikel für die Homepage aus und redigiert Artikel und Übersetzungen in sechs Sprachen für das Magazin.

Cafebabel.com zählt ein Netzwerk von 1500 Autoren und Übersetzern überall in Europa, mehr als 12.000 Profile in seiner Community und eine stetig wachsende Leserschaft von 350.000 Unique Visitors im Monat. Wer hat nochmal behauptet, dass Europa niemanden interessiert?

Vor 10 Jahren sagten die Skeptiker die Niederlage eines mehrsprachigen Magazins vorher, sie sprachen von einer nicht existierenden europäischen öffentlichen Meinung und beklagten das allgemeine Desinteresse an europäischen und transnationalen Nachrichten.

Cafebabel.com zeigt heute, zu seinem 10-jährigen Geburtstag, dass Europa schon längst nicht mehr nur eine institutionelle, kalte und menschenfremde Konstruktion geworden ist. Europa ist der Ort, an dem sich eine neue Generation junger, mehrsprachiger, mobiler und weltoffener Menschen tummelt und austauscht.

Alexandre Heully Mitbegründer, Geschäftsführer und Redaktionsleiter von cafebabel.com

Simon Loubris

Mitbegründer, Präsident von Babel International