Map of the week: Smogalarm in Europas Städten 

Artikel veröffentlicht am 8. April 2015
Artikel veröffentlicht am 8. April 2015

Welche Städte in Europa haben den grünsten Daumen und setzen sich für bessere Luft ein? Die Erhebung 'Soot Free Cities' versucht sich an einer Antwort. Reise ins Herz der Feinstaubpartikel.

Laut der Studie Soot Free Cities 2015, in deren Ramen 23 europäische Städte auf ihre Luftverszchmutzung hin untersucht werden, steht überraschenderweise Luxemburg am schlechtesten da. Schuld sind ein unzureichendes System öffentlicher Verkehrsmittel und die viel zu hohe Fahrzeugdichte – die Stadt hat mehr Arbeiter als Bewohner. Von hinten aufgerollt sind Lissabon, Rom, Madrid und Glasgow die Metropolen, in denen man lieber nicht allzu tief Luft holen zollte.

Musterschüler in Sachen saubere Luft ist laut der Studie Zürich. Die Schweizer Stadt hat seit 20 Jahren einen Action-Plan gegen die Luftverschmutzung am Start. Die Prioritäten in Zürich lauten: Schadstoff-Emissionen auf lokaler Ebene senken, moderate Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und vor allem eine glasklare Kommunikation zu allen Etappen. Kopenhagen, das den zweiten Platz imRanking belegt, hat ihrerseits auf das Fahrrad und Auto-Fahrverbote für besonders gefährdete Stadtteile gesetzt.  

Dieses Ranking wurde vom BUND/ Freunde der Erde Deutschland, mit Unterstützung des European Environmental Bureau (EEB) realisiert. Partnerorganisationen sind die Deutsche Umwelthilfe, der Naturschutzbund Deutschland NABU und der Verkehrsclub Deutschland.

Die auf der Karte angezeigten Werte stehen für den Grad der Maßnahmen für eine bessere Luft in den Städten. Dieser Grad wurde nach neun Kriterien wie zum Beispiel der Qualität öffentlicher Verkehrsmittel, der Senkung der Treibhausgase oder der poltischen Transparenz berechnet.