Map of the week: Homo-Ehe in Europa

Artikel veröffentlicht am 11. März 2015
Artikel veröffentlicht am 11. März 2015

Slowenien hat Anfang März als elftes Land der EU die Homo-Ehe verabschiedet. Blick auf unsere Europakarte der Woche.

Zunächst war es Holland, das 2001 die Homo-Ehe auf den Weg brachte. Zwei Jahre später folgten Belgien und Spanien. Es hat zehn lange Jahre gedauert, bis Europa sich allmählich daran machte, sozialen Wandel durchzusetzen. Heute zählt der alte Kontinent 13 Länder, in denen die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern möglich ist, 11, wenn man nur die Mitgliedstaaten der EU zählt. Das letzte Land, welches dem noch ziemlich exklusiven Klub beigetreten ist? Slowenien stimmte letzte Woche mit 51 Stimmen (28 dagegen) für die Homo-Ehe. 

Unterdessen haben sich die Regeln in puncto eingetragene Partnerschaften ein wenig geändert. Einige Staaten haben ihre Gesetzestexte überarbeitet, auch wenn der Gegenwind aus manchen Bevölkerungsteilen recht stark war. Andere, wie Serbien, Litauen oder Polen, haben lassen an ihrer Verfassung nicht rütteln. Dort steht nachwievor wie in Stein gemeißelt, dass die Ehe ein verbund ziwschen Mann und Frau zu sein hat.

Unsere Europakarte ist dementsprechend nicht einmal zur Hälfte rot markiert, ein Symbol dafür, dass noch ein langer Weg im Kampf gegen Diskriminierung zu gehen ist.