Map of the week: Gängige Nachnamen in Europa

Artikel veröffentlicht am 4. März 2015
Artikel veröffentlicht am 4. März 2015

Welche Nachnamen sind die gängigsten auf dem alten Kontinent? Wie heißen Müller, Meier und Schmidt woanders? Unsere Karte der Woche.

Als unsere italienische Redakteurin von der europäischen Landkarte mit typischen Nachnamen hörte, war ihr erster Gedanke - Rossi! Und Recht hat sie, denn Rossi ist laut dem Italienischen Statistikinstitut ISTAT mit mehr als 85 000 Personen in Italien, die diesen Namen tragen, tatsächlich das häufigste Patronym im Stiefel.

In Spanien sind die Garcías mit fast anderthalb Millionen in der Mehrheit, dicht gefolgt von González und Rodríguez (Quelle: INE). In Frankreich gibt es nur 300 000 Personen, die Martin heißen - eine kleine Anzahl im Gegensatz zu den meist verbreiteten Familiennamen in Spanien.

Der englische Name Smith, der vom altenglischen Wort für 'Schmied' abgeleitet wurde, ist der weitverbreitetste in Großbritannien. Schmiede gab es mit den Herreras und Lefevbre übrigens auch in Spanien und Frankreich.

Im Deutschen bezeichnet der Nachname Müller eine Person, die eine Mühle besaß. Der polnische Name Nowak und seine Abwandlungen im slawischen Sprachraum bedeuten soviel wie 'neu', der 'Fremde' oder 'Neugeborene'.