Map of the week: Die besten Universitäten in Europa

Artikel veröffentlicht am 16. September 2015
Artikel veröffentlicht am 16. September 2015

Jedes Jahr veröffentlicht die Firma Quacquarelli Symonds ein weltweites Universitätsranking. Anhand verschiedener Faktoren vergleichen die Analytiker 800 Hochschulen und bringen sie nach ihren Kriterien in eine logische Reihenfolge. Wie in jedem Jahr dominieren die Universitäten der Vereinigten Staaten. Dennoch finden sich auch 39 europäische Hochschulen unter den besten 100.

Im Jahr 2003 flammte in Großbritannien der Wunsch auf, Universitäten miteinander vergleichen zu können. Die Firma Quacquerelli Symonds (QS), die im Bereich Ausbildung und Auslandsstudium aktiv ist, nahm sich der Sache an. Seitdem veröffentlicht QS jedes Jahr ein Ranking und vergleicht das Niveau und die Qualität von 800 Hochschulen weltweit.

Die Methoden des Rankings sind nicht unumstritten. QS verlässt sich zum Beispiel auf die Meinung von Akademikern weltweit, die die besten Unis in ihrem Fachgebiet küren. Des Weiteren spielen die Zahl der veröffentlichten Publikationen oder gewonnene Nobelpreise eine Rolle. 

Die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich dominieren das Ranking. Auf Platz eins steht, wie im letzten Jahr, das Massechusetts Institute of Technology, besser bekannt als MIT. Die Universität von Harvard in den USA konnte dieses Mal die Hochschule im britischen Cambridge vom zweiten Platz stoßen.

39 Universitäten in zehn europäischen Länder schafften es unter die besten 100 Einrichtungen. Die Hochschulen von Cambridge und Oxford (Platz 3 und 6) sind laut QS die besten in Europa. Auf Platz neun liegt die erste Hochschule außerhalb dem Vereinigten Königreich: das Institut für Technologie in Zürich

Nach Großbritannien haben die Niederlande die meisten Universitäten in den Top 100 des Rankings. Es folgen die Schweiz und Deutschland mit jeweils vier Einrichtungen. Die beste deutsche Hochschule ist die Technische Universität in München (Platz 60). Schweden und Frankreich haben jeweils zwei Unis unter den besten hundert, zum Beispiel die Ecole normale supérieure in Paris. Irland, Belgien, Dänemark und Finnland haben immerhin eine Universität unter den besten.

Im Rest Europas findet sich keine weitere Hochschule in den Top 100. Die angeblich besten Unis konzentrieren sich auf West- und Mitteleuropa, sowie Skandinavien. Es sind Regionen, die bereits für eine gute Bildung und Wirtschaft bekannt sind. Wirtschaftlich schwächere Länder wie Spanien, Italien, Griechenland und ganz Osteuropa gehen leer aus. In schwächeren Volkswirtschaften bleiben eben auch die Bildungsausgaben manchmal auf der Strecke.

Die Liste der besten Universitäten der Welt ist verfügbar auf der Homepage von QS.