Männersache

Artikel veröffentlicht am 7. Dezember 2005
Artikel veröffentlicht am 7. Dezember 2005

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Manche Vornamen beziehen sich nicht nur auf Personen. So bezeichnen "Roberts" im Französischen die Brüste der Frau. Wie aber schafft es ein so unerotischer Männername zur Bezeichnung für den weiblichen Busen, Lockmittel der Werbung schlechthin?

Alles geht wohl auf eine alte Marke von Babyfläschchen zurück, deren Besitzer ein gewisser Herr Robert war. Frankreichs Männer schrecken zudem nicht davor zurück, Ihr Geschlechtsteil mit dem Spitznamen "Popaul" zu schmücken, getreu dem Vornamen Paul. Die Deutschen nennen den ihren "Hannes", daher auch das Sprichwort "Wie die Nase eines Mannes, so sein (Jo-)Hannes".

Auf der anderen Seite des Ärmelkanals benutzt man den Ausdruck "dick", der sich von "Rick" ableitet, dem Spitznamen für den weitverbreiteten englischen Vornamen Richard, welcher somit für alle Männer und jeden beliebigen unter ihnen stehen kann. Auch gibt man ihm in England auch noch den Familiennamen "Johnson". Denn im britischen Empire des 19. Jahrhunderts war es Mode, dem Penis den Argotnamen "John Thomas" zu geben.

Mit Vor- und Zuname erlangt er damit seine volle Identität. Wenn das kein Beweis dafür ist, wie wichtig den Herr-schaften jener Teil ihrer Anatomie ist!