Lewis Hamilton: schwarzes Schaf in der Schweiz

Artikel veröffentlicht am 15. November 2007
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 15. November 2007

SOS: Dieser Artikel wurde weder von einem Editor überarbeitet noch in einer Gruppe veröffentlicht.

+ Einwanderer aus Dubai und der neue cafebabel Kino-Blog aus Sevilla. Entdecke die babelblogs.

Eine Polin in Dubai: 3 Millionen unterdrückt

Die Bloggerin Hanna lebt und arbeitet nun schon seit einigen Monaten in den Vereinigten Arabischen Emiraten und gewöhnt sich zunehmend an die Stadt (45 Grad Celsius!) und ihre (für einen Abendländer) schwierigen Regeln sowie ihren extravaganten Stil. Das letzte wideangle.cafebabel.com-Posting (Englisch, Polnisch) handelt aber vom anderen Gesicht der Stadt, das man nicht in den Hochglanzbroschüren der Reisebüros sehen kann: Ein Dubai der Menschen, die nicht zum Adel gehören, die sich keine Duschen mit Kristall-Champagner leisten können oder luxuriöse Appartements im teuersten Hotel der Welt. Wahrscheinlich können noch nicht einmal alle unter ihnen einen Job als Putzkraft bekommen. Lies mehr über diese 3 Millionen, die Tag für Tag im unermesslichen Glanz des Emirats arbeiten, in dem Gewerkschaften verboten sind, so dass die Reichen sich in all ihrem Gold verschanzen können.

Komm zurück, Hamilton!

Um beim Thema Immigration zu bleiben, besuche remarksandculture.cafebabel.com (Englisch). Hier finden sich Meinungen über Kultur, Gesellschaft, Kunst und Religion in England und Europa. In einem neuen Post geht es um Lewis Hamilton, einen farbigen Formel-1-Piloten aus England. Dieser zog jüngst in die Schweiz, ein demokratisches und wohlhabendes europäisches Land. Hier hat allerdings auch am 22. Oktober die Partei des Schweizer Justizministers Christoph Blocher, die SVP, 29 Prozent der Stimmen erhalten, dank einer Wahlkampagne, die offen gegen Immigranten gerichtet war. Auf Wahlplakaten waren drei weiße Schafe zu sehen, die ein schwarzes Schaf per Fußtritt aus einem schweizerisch-roten Feld herausbeförderten…

Der Blog der europäischen Dichter

Um zu relaxen, empfiehlt sich poetry.cafebabel.com (Katalanisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Portugiesisch). Poesie ist vielleicht nicht unbedingt 'in', aber man liegt falsch, wenn man glaubt, dass dieser babelblog nur hausgemachte Gedichte oder Bearbeitungen einer Hand voll anderer Autoren liefert. Man erhält einen hochwertigen Einblick in eine bessere, feingeistige Welt anhand von exklusiven Interviews, interessanten Autorenporträts sowie Analysen der subtilen Beziehungen zwischen Poesie und anderen Künsten wie etwa dem Kino oder der Musik. Es gibt auch eine regelmäßig aktualisierte Agenda - ideal für alle, die nach kommenden Events suchen. Ausprobieren, seiner empfindsamen Seite mal ein wenig Entfaltung gönnen, oder zumindest, wie wir in Polen sagen: De-boor Dich ein wenig!

Der Neustart unter den jungen babelblogs diese Woche ist sevilla.cafebabel.com (Deutsch, Englisch, Spanisch). Das Team aus Sevilla ist eins der aktivsten Localteams: das verspricht regen Betrieb in diesem Blog.

Intext/ Box-Fotos: Schlafende Arbeiter in Dubai (Paul Keller/flickr), Wahlplakat der SVP (remarks and culture blog), Sevilla (seville blog)