Koreanische Köstlichkeiten

Artikel veröffentlicht am 18. Dezember 2006
Artikel veröffentlicht am 18. Dezember 2006

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Asiakost ist in Europa beliebter denn je. Doch die koreanische Küche ist noch weitgehend unbekannt.

Chinesische „Fast-Wok“-Stände haben die Haupteinkaufsstraßen Europas mit ihrem Schweinefleisch süß-sauer eingenommen. Japanisches Essen ist inzwischen in den Tiefkühltruhen der Supermärkte zu finden. Das europäische Bewusstsein für die internationale Küche hat sich ausgeweitet, seitdem viele Regionen Südostasiens kulinarisch entdeckt worden sind. Das koreanisches Essen bleibt aber weitgehend unbekannt. Dabei zeichnet sich die koreanische Küche durch reichhaltige Reisgerichte, Reiskuchen, schmackhafte Gerichte, würzige Suppen und feurige Schärfe aus.

img src="http://www.cafebabel.com/photos/DukKuk181206.jpg" alt="Duk Kuk - Foto, Lam Thuy Vo" align="left">

Dduk Kuk (Reiskuchensuppe)

Dduk Kuk, ein traditionelles Neujahrsessen, ist eine Schüssel voller weicher Reiskuchenscheiben, Omelettestreifen und manchmal auch Hackbällchen. Alle Zutaten werden in einer pikanten Brühe zubereitet. Ein paar Tropfen Sojasauce begleiten das Gericht, so dass es mit einem wunderbaren Knoblauch- und Sesamölgeschmack gewürzt wird.

Bibim Bab (Reis mit gebratenem Gemüse, Fleisch und heißer roter Sauce)

Bibim bab bedeutet wörtlich „gemischter Reis“ – und was für eine leckere Mischung! Er kann entweder in einer Schüssel oder in einem heißen Steintopf serviert werden. Eine vielfältige Auswahl verschiedener Gemüsesorten, ein rohes Eigelb, auf koreanische Art gegrilltes Fleisch und – nicht zu vergessen – eine rote, heiße, süß-pikante Sauce runden das Gericht ab.

Kimchi (eingelegtes Gemüse)

Kimchi ist ein südkoreanisches Grundnahrungsmittel. Es ist der Oberbegriff für verschiedene eingelegte Gemüsesorten. Die Auswahl reicht von eingelegten Algen zum berühmtesten glänzenden Rotkohl. Die Chilischoten, Knoblauchzehen, Ingwerknollen, grünen Zwiebeln und Fischsauce entfalten ihren starken und salzigen Geschmack am besten mit Reisgerichten oder in Suppen.

Dwen jang (Brühe aus Sojabohnenpaste)

Obwohl diese Suppe der japanischen Misosuppe sehr ähnlich sehen mag – eine trübe Brühe aus Sojabohnenpaste, die normalerweise aus kleinen Schüsseln geschlürft wird –, hat die koreanische Version dieser Suppe einen etwas stärkeren Geschmack. Sie wird auch für verschiedene andere Gerichte, wie zum Beispiel für koreanische Eintöpfe oder Gemüsesuppen, verwendet.

Soju (koreanischer Wodka)

Die klare Spirituose Soju ist Koreas Wodka. Er ist unter den Koreanern wohl genauso beliebt wie Wodka unter den Russen. Mit einem Alkoholgehalt zwischen 20 und 45 Prozent ist er ein ziemlicher starker Tropfen, aber seine Süße macht das wieder wett. Er wird aus Reis gemacht und hat oft andere interessante Zutaten wie Maniok, Weizen, Süßkartoffeln oder Gerste.

Ddeok (Reiskuchen)

Zu sagen, dass Koreaner ihren Reiskuchen lieben, wäre eine Untertreibung. Dies trifft sogar beim Nachtisch zu. Die süßen Reiskuchen Ddeok sind kleine, mundgerechte Zuckerbomben, die es in allen Größen, Farben und Formen gibt. Manchmal werden die Reiskuchen zusätzlich mit Bohnen, Kastanien oder Datteln kombiniert.

Copyright: Fotos 1, 2 Lam Thuy Vo; 3 Preetamrai/Flickr; 4 monkeyjunkie/flikr