Ist es  möglich Europa zu verstehen? 

Artikel veröffentlicht am 26. April 2014
Artikel veröffentlicht am 26. April 2014

SOS: Dieser Artikel wurde weder von einem Editor überarbeitet noch in einer Gruppe veröffentlicht.

Publikationen: Vor den kommenden Europawahlen stellt Professor Michel Dévoluy von der Wirtschaftsuniversität Straßburg sein neuestes Buch vor. "Zum Verständnis der europäischen Diskussion" versteht sich als Wegweiser für  all jene, die den Glauben in Europa verloren haben. Am 5. April um 15 Uhr diskutiert er mit der EU-Abgeordneten Catherine Trautmann in der Buchandlung Kélber.

Das Buch will alarmieren und aufrütteln. Der Autor warnt davor, dass Europa gegen die Wand läuft aufgrund eines Mangels an Demokratie und Identität. Michel Dévoluy ruft dazu auf, das europäische Projekt voran zu bringen und zugleich neu zu begründen. Hierzu bedürfe es eineraktiven Mobilisierung der Bürger... F

Das Buch will alarmieren und aufrütteln. Der Autor erklärt darin, warum Europa gegen die Wand läuft, ohne gleich in Schwarzmalerei zu verfallen. Prinzipiell ist die Idee einer gemeinsamen Eurozone gut, jedoch nicht wie sie aktuell ist.

Um sich globalen Herausforderungen stellen zu können, müssen wirtschaftlich, politisch und sozial ausgeglichene Rahmenbedingungen geschaffen werden.  Europa fehle die Identität und die Demokratie. Unter dem Deckmantel des Liberalismus versteckt sich eine destruktive Sparpolitik und nicht der treibende Wirtschaftsmotor, der er sein sollte. Das muss geändert werden.

Doch wie es scheint, wird die notwendige Neugestaltung von den Regierungen ständig aufgeschoben. Mit diesem Buch möchte Michel Dévoluy die Bürger wachrütteln und ihnen das notwendige Rüstzeug zum Verständnis und zur aktiven Mitgestaltung Europas mitgeben.