[ger] Eine Reise wird zur Auswanderung

Artikel veröffentlicht am 6. November 2013
Artikel veröffentlicht am 6. November 2013

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Photos by Attilio Fiumarella

Auswanderung hat immer viele Gesichter. Heutzutage betrifft es jene, die es am wenigstens erwartet hätten. In Portugal verlassen hochqualifizierte junge Leute, die bereit sind zu Arbeiten und auch gerne in ihrem Heimatland ihre Karriere aufbauen möchten, ihr Land. Maria ist eine von tausenden kompetenten Arbeitskräften, die das Land nicht länger beschäftigen kann. Maria war immer mehr eine Realistin als eine Träumerin. Als die Zeit gekommen war, welches Studium sie aufnehmen sollte, entschied sie sich für das Pharmazeutische Studium, da sie an die hohe Arbeitsmarktfähigkeit und an ihr eigenes Interesse an Gesundheit dachte.  Und tatsächlich gleich nach dem Abschluss bekam sie einen Job, bevor die Arbeitsbedingungen anfingen schlecht zu werden. Sie blieb bis zu dem Punkt, in dem sie sich nicht mehr ein unabhängiges Leben leisten konnte. Plötzlich, war ihre Zukunft am Ende. Sie akzeptierte es und ging ins Ausland in der wohl möglichst langsamsten Art, einer Autoreise nach England. Die Reise dauerte lange und es fühlte sich alles so an, wie eine riesige neblige Masse. Als sie ankam, hatte sie große Schwierigkeiten einen Platz zum Wohnen zu finden und musste auch bürokratische Probleme auf sich nehmen. Jetzt nimmt sie an einem PhD-Programm teil, was ihr in den nächsten vier Jahren eine Zukunft garantiert.