Fotos: Klimaflüchtlinge von New Orleans bis Deutschland

Artikel veröffentlicht am 28. Oktober 2008
Artikel veröffentlicht am 28. Oktober 2008
'Climate Refugees': Ein exklusiver Blick in den Bildband zu weltweiten ‚Klimaflüchtlingen‘ des französischen Argos-Kollektivs, einer Gruppe von 11 Herausgebern und Fotografen.

©Cédric Faimali/ Argos Kollektiv

New Orleans, USA. Hurrikan Katrina, Gemeinde Saint Bernard, September 2005. (©Donatien Garnier)

©Guillaume Collanges/ Argos Kollektiv

Himalya, Nepal. Mit seinen 35,8 Millionen Kubikmeter Wasser, die Gefahr laufen, das Khumbu-Tal zu überschwemmen, ist der Imja, der sich in 5010 Metern Höhe befindet, der gefährlichste See im Nepal. (©Aude Raux)

©Helene David/ Argos Kollektiv

Shishmaref, Sarichef Insel, Alaska. Die allgemeine Erderwärmung lässt den Permafrostboden, auf dem das Dorf gebaut ist, zunehmend abschmelzen. In spätestens 15 Jahren werden die Einwohner auf Grund der Erosion umsiedeln müssen. Koozye Ningeucook ist einer der letzten Hundezüchter in Shishmaref. Er versucht eine der ältesten Traditionen der Kommune zu erhalten. (©Guy-Pierre Chomette)

©Eléonore Henry de Frahan/ Argos Collective)

Longbaoshan, im Norden Chinas. „Aufgrund der Trockenheit, wächst hier rein gar nichts mehr. Wir beten zum Himmel, aber es regnet nur sand.“ Dehai Li. (©Aude Raux)

©Cédric Faimali/ Argos Kollektiv

Tschad. Bepflanzungsprojekt für die ausgetrockneten Teile des Sees. Der 24-jährige Mousa Mahamat, Stammesmitglied der Kanembu und früherer Fischer, wird unter der erdrückenden Hitze der Sonne (+ 45°) schnell müde. Er versucht, die Parzelle Land zu bestellen, die ihm der Staat genehmigt hat. Er hofft, dass die spätere Bewässerung somit leichter sein wird. (©Aude Raux)

©Hélène DAVID/ Argos Kolektiv

Halligen, Nordsee, Deutschland. "Es kommt vor, dass die oftmals überraschenden Landuntern (Überflutungen), das an einem schönen Tag im Spätsommer geerntete Heu ins Meer schwemmen oder einige Kühe und Schafe mit sich reißen, die wir nicht auf sicheren Boden bringen konnten." (©Guy-Pierre Chomette)

©Guillame Collanges/ Argos Kollektiv

Malediven. Der Deich, der aus tausenden von Betonblocks besteht und in den 1990er Jahren mit Hilfe der Unterstützung der Japaner gebaut wurde, legt sich wie ein Gürtel um die Stadt Malé. Auch wenn diese Technik der Erosion vorbeugt, schützt sie nicht vor dem Anstieg des Wassers. (©Guy-Pierre Chomette)

©Laurent Weyl/ Argos Kollektiv

Bangladesch. Jedes Jahr wird der Deich, der die Region vor Überflutungen schützen soll, ein bisschen höher gebaut. (©Donatien Garnier)

Der Bildband 'Climate Refugees' (Klimaflüchtlinge) (Infolio-Verlag) ist im Handel erhältlich.