Europa: #JeSuisCharlie geht auf die Straße

Artikel veröffentlicht am 8. Januar 2015
Artikel veröffentlicht am 8. Januar 2015

In mehreren europäischen Städten haben Jung und Alt gestern ihr Migefühl für die 12 Opfer des Attentats auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo am 7. Januar in Paris ausgedrückt. Kerzenmeer, Karikaturen und Stifte in der Höhe.

Paris, Place de la République

Eine Versammlung, die in ihrer eisigen Stille zunächst einer Totenwache gleicht.

Laut Angaben der Polizei hatten sich am Abend des 7. Januar 35. 000 Angstlose, wie die Leuchtlettern auf dem Bild zeigen, versammelt. 

Der französische Präsident François Hollande verhängte einen Tag der nationalen Trauer.

Insbesondere gegen eins hat Charlie Hebdo immer gekämpft - geballte Dummheit. (Auf dem Plakat: Freie Meinungsäußerung - Nein zur Dummheit)

Lanternen als Symbol für die Opfer des Attentats.

Madrid, Französische Botschaft

Die Charlie Hebdo-Ausgabe vom 4. November zeigt die Clowns, die Frankreich und Europa zu diesem Zeitpunkt unsicher machten. 

Brüssel, Place Lux

Mehr als 2000 Menschen haben sich gestern Abend in Brüssl, am Place du Luxemboug, versammelt.

Ein Kampf, der auch zukünftige Generationen betreffen wird.

Charb, alias Stéphane Charbonnier, war Herausgeber von Charlie Hebdo. Er kam während des Anschlags gestern ums Leben.

Nach dem Brandanschlag auf die Redaktion 2011, reagierte Charlie Hebdo einige Tage später mit folgenem Aufmacher: Liebe, stärker als Hass.