EM 2016: Alles, was du zum deutschen Team wissen musst

Artikel veröffentlicht am 13. Juni 2016
Artikel veröffentlicht am 13. Juni 2016

Terrorwarnungen auf höchster Stufe, die schlimmste Sintflut seit 35 Jahren und so hohe Müllberge, dass man sich in Paris öfter mal die Nase zuhalten möchte. ABER: Sie geht trotzdem los. Die EM 2016.  Hier gibt es die Infos, die man zwischen "Schlaaaaand"-Rufen und Helene Fischers lieblichem Gesang mal ganz lässig fallen lassen kann.

Der Kontext:

Das deutsche Team ist jung, erfolgreich und, in vielerlei Hinsichten, ein ziemliches Schwergewicht. Seit dem offiziellen Start der Europameisterschaften in 1960, halten wir, zusammen mit Spanien, den Pokalrekord. Drei Mal haben wir ihn schon mit nach Hause nehmen dürfen. Jungspunde dürfen wir uns außerdem nennen. Unsere besten elf sind im Durchschnitt 25,8 Jahre alt, die Iren sind mit ihren 29,8 Jahren da mehr nicht ganz so faltenfrei. Für unser Alter sind wir allerdings nicht gerade die schlankesten: 80,3 kg bringt die Mannschaft im Durchschnitt auf die Waage, keiner ist so gut beleibt wie wir. Unsere spanischen Erzrivalen schaffen es zum Beispiel nur auf 74 kg.

Wer gewinnt?

Die Ukraine haben wir schon hinter uns gelassen, jetzt folgen Polen und Nordirland. Erst drei Mal in der Geschichte der EM hat Deutschland es nicht über die Gruppenphase hinausgeschafft. Doch wer wird am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen? Den Sieger der EM haben diesmal Goldmann and Sachs durch einem Algorhythmus berechnet. Sie spielen Frankreich die besten Chancen zu, Deutschland soll zweiter werden. Wir sehen es sportlich.

Abseits des Rasens

Während der EM residiert unsere Nationalelf  im Hotel Evian am Genfer See. Ein Vier-Sterne Hotel, ein paar hundert Meter von ihrem Trainingsplatz entfernt. Aber es wird nicht nur gespielt, die Mannschaft steigt zur Entspannung auch gerne mal aufs Fahrrad, oder macht Yoga

Der Star:

Aber wer ist eigentlich der beste Spieler des Turniers? Wir haben nur eine Antwort: Lukas Podolski!  

Er ist der Junge aus dem Kölner Kiez, mit den gelegentlichen Artikulationsproblemen und dem goldenen Fuß. Er hat sich durch die harte Schule der türkischen "Süper Lig" gekämpft und wurde zurecht für seine Mühen belohnt. Erneut, und vielleicht zum letzten Mal, wurde er zu diesem großen Turnier geladen um noch einmal alle Kritiker zu quälen und die deutsche Fußballnation auf seinen Thron zu schießen.

La Mannschaft:

Die Jungs wissen es, sich gut zu verkaufen. Auch außerhalb der EM. Hier ein paar Clips.

Der Big Deal:

Ja, es stimmt, Deutschland begann genau in dem Stadion seine diesjährige EM-Karriere, in dem im November der Terroranschlag verübt wurde. Aber, keine Panik. Ganze 90.000 Einsatzkräfte sind vor Ort: Polizei, Gendarmerie, Soldaten, Feuerwehrleute, Hundestaffeln und private Sicherheitsunternehmer. Sie haben alles durchgespielt, von Metro-Anschlag, über Massen-Geiselnahme, bis hin zur chemischen Attacke um Stadion. Die größte, fast unüberwindbare Hürde scheint deshalb eher: Landesweite Generalstreiks. Weder die Müllabfuhr, noch die Metro kommt regelmäßig. Naja, dann eben mit dem Radl Richtung Rasen.

Der Trainer

Der muss zur Entspannung öfter einfach mal ganz tief durchatmen.

Und sonst so?

"Gut, einen Boateng als Nachbarn zu haben!" findet Joachim Löw.