E-Mail gelöscht? Europa findet sie bestimmt!

Artikel veröffentlicht am 17. Oktober 2007
Aus der Community
Artikel veröffentlicht am 17. Oktober 2007

SOS: Dieser Artikel wurde weder von einem Editor überarbeitet noch in einer Gruppe veröffentlicht.

Gentechnisch veränderte Organismen, E-Mail Überwachung, Anti-Terror Training und Strafen für Rumänien: die aktuellen EU-News.

Haben Sie eine E-Mail verloren, die Sie vor zwei Jahren geschrieben haben? Keine Sorge: die EU findet sie bestimmt

Zum Kampf gegen internationalen Terrorismus hat die Europäische Union eine umstrittene Direktive zu Telekommunikationsdaten verabschiedet, die seit dem 1. Oktober gültig ist. Telekom-Unternehmen müssen zukünftig Telefon- und E-Mail Daten ihrer Kunden bis zu zwei Jahre lang speichern.

Keine Einigung der EU-Mitgliedstaaten über genmanipulierte Nahrungsmittel

Am 10. Oktober traf sich der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit der Europäischen Kommission, um eine Entscheidung über die Genehmigung von vier genetisch veränderten Organismen zu fällen: es handelt sich um eine genetisch veränderte Kartoffelsorte für die Tierfütterung und um drei genveränderte Maisarten für Tier und Mensch. Während der Diskussionen konnte unter den 27 Mitgliedstaaten jedoch keine Einigung erzielt werden. Die Angelegenheit wird nun vom Europäischen Rat begutachtet. Wenn dieser keine Einigung herbeiführt, liegt die endgültige Entscheidung bei der Kommission selbst.

Im belgischen Ostende werden Anti-Terror-Spezialeinheiten ausgebildet

Ende September 2007 wurden in Ostende 4 Tage lang 250 Anti-Terror-Spezialeinheiten aus ganz Europa ausgebildet. Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 beauftragte der Europäische Rat Polizeivorgesetzte mit der Mission, die Zusammenarbeit verschiedener europäischer Spezialeinheiten zu koodinieren. Einer der Übungseinsätze: Passagiere von einer Fähre retten.

Agrarbeihilfen: EU droht Rumänien mit Kürzungen

Wenn Rumänien sein Verwaltungs- und Finanzkontrollsystem nicht auf Vordermann bringt, muss das Land ab dem 9. November mit Subventionsstreichungen von 25 Prozent rechnen. Die Verordnung (EG) Nr. 1423/ 2006 der Kommission (die sich auf die Beitrittsverträge von Rumänien und Bulgarien bezieht) sieht diese Maßnahme für Systeme vor, die vereinbarte Agrarbeihilfen nicht rechtmäßig gewährleisten und somit das Funktionieren der gesamten Regelung beeinträchtigen. Um den Missstand zu beheben, muss Rumänien zwei Softwaremodule, die unverzichtbare Bestandteile des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) sind, installieren. Die EU begrüßt im Gegensatz dazu die Fortschritte in Bulgarien, wo das Kontrollsystem bereits eingeführt wurde und einsatzbereit ist.

(Fotos: Sean Dreilinger/flickr, Estorde/flickr, alex Kano/flickr, JHawk1000/flickr)