Die Finanzkrise und ihre Ausdehnung auf Deutschland

Artikel veröffentlicht am 30. November 2008
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Artikel veröffentlicht am 30. November 2008
Die Finanz- und Bankenkrise 2007/2008 begann mit der Immobilienkrise in den USA , die sich dann weltweit durch Verluste und Insolvenzen ausgedehnt hat. Dadurch, dass der bisher stark wachsende Markt der Wertpapiere total unregelmässig und schlechter wurde, fielen die ersten Banken in Deutschland (IKB deutsche Industriebank und Sachsen LB) in existenzbedrohende Krisen.
Im Laufe der Zeit mussten viele andere Banken (zie z.B. die deutsche Bank) grosse Belastungen verbuchen. Dadurch wurde der Geldhandel unter Banken natürlich angetrieben, was zur Folge hatte, dass das Zinsniveau zeitweilig über den Vorgaben der EZB lag. Darauf hin stellte die EZB den Banken kurzfristige Refinanzierungstender von 258 Mrd. Euro zur Verfügung. Am 8. Oktober gab die Regierung eine Garantieerklärung auf alle Spareinlagen in Banken, die Teil der deutschen Einlagersicherung sind. Ausserdem wurde der Börsengang der deutschen Bahn verschoben. Am 28. Oktober wurde dann ein Bankenrettungspaket im Werte von 500 Mrd Euro genehmigt, was den Banken aus ihren Schulden helfen soll. Die EU will jetzt gemeinsam eine Sicherung entwickeln, um die Auswirkungen der Krise zu kontrollieren und beenden.