Der Anti-Eurovision 2014

Artikel veröffentlicht am 9. Mai 2014
Artikel veröffentlicht am 9. Mai 2014

Der Eurovision hat bereits eine neue Kontroverse zwischen der Ukraine und Russland ausgelöst. Die Krim wird für die Ukraine mitstimmen. Zum 59. Mal wird der Kitsch in alle europäischen Länder übertragen. Zeit, dass Café Babel acht Kandidaten für den Anti-Eurovision positioniert. 

Polen: Pic­to­ri­al Candi 

Pic­to­ri­al Candi, das neue von Pro­jekt Can­del­aria Saenz Va­li­en­te der Grup­pe Paris Te­tris. Dieses ver­spricht euch zwei es­sen­ti­el­le Dinge: Sur­rea­lis­mus und gute Me­lo­di­en. Diese bei­den Zu­ta­ten sind tief in der War­schau­er Seele ver­an­kert.

K.P.

Pic­to­ri­al Candi - « Check my Com­pu­ter »

SPA­NI­EN : Mo­ji­nos Es­co­zios

So erst­mal:  Mo­ji­nos Es­co­zios heißt „ver­brann­ter Arsch“ auf Spa­nisch. Es ist eine Rock­grup­pe die sich da­durch aus­zeich­net, ei­ni­ger­ma­ßen wit­zig zu sein. Gerne par­odie­ren sie an­de­re Me­tall­grup­pen.

M.T.

Mo­ji­nos Es­co­zios -  « Esta si que es la can­si­on mas bo­ni­ta » (die­ses Lied gilt als das Schöns­te der Band)

Bel­gi­en : BRNS

BRNS (aus­zu­spre­chen: Brains) ist eine Grup­pe, die Bel­gi­en nicht mehr wirk­lich re­prä­sen­tiert. In ihrem Video leh­ren sie uns, wie man sich nachts nicht den Schä­del ver­letzt.

A.C.

BRNS - « Me­xi­co »

Ös­ter­reich: Der Nino aus Wien

Es ist schwer es mit der Eurovisions-Kandidatin Con­chi­ta Wurst auf­zu­neh­men. Sie ist die Frau mit Bart, die sich gerne für mehr To­le­ranz in der Öf­fent­lich­keit aus­spricht. Der Ein­zi­ge, der es mit Con­chi­ta auf­neh­men kann, ist der Nino aus Wien. Mor­bi­de Me­lo­di­en mi­schen sich hier mit gro­ßer Poe­sie. 

B.W.

Der Nino aus Wien - « Es geht immer ums Voll­enden »

Ru­mä­ni­en: Shu­kar Kol­lek­tiv

Als Geste wol­len wir eine Land­strei­cher­grup­pe er­gän­zen, die al­ler­dings seit 2005 nicht mehr zu­sam­men spielt. Es wird Zeit, dass es end­lich eine Band in den Eu­ro­vi­si­on schafft.

O.T.

Shu­kar Collec­tive - « Ma­la­dem­na »

Frank­reich: Har Mar Su­per­star

Die Phy­sis wie ein Fern­fah­rer, das Cha­ris­ma eines lee­ren Kühl­schranks … und trotz­dem eta­bliert sich Har Mar Su­per­star als neues Renn­pferd der Pop­mu­sik made in Fran­ce

M.A

Har Mar Su­per­star - « Pri­so­ners » (feat. Ju­li­et­te Lewis)

Deutsch­land: Mon­key Sa­fa­ri

Mon­key Sa­fa­ri las­sen die Her­zen der jun­gen deut­schen Elek­tro­fans höher schla­gen. In die­sem Som­mer wer­den sie auf Fes­ti­vals wie­der Tau­sen­de Hände in die Luft ka­ta­pul­tie­ren. Wir prä­sen­tie­ren den neuen eu­ro­päi­schen Main­stream.

J.F.

Mon­key Sa­fa­ri - « Home »

Ita­li­en: Lo Stato So­cia­le

Hier­bei han­delt es sich um eine neue Po­le­mik, die von der ita­lie­ni­schen De­ka­denz handelt. Diese ita­lie­ni­sche Ge­sell­schaft, die ihre al dente Phase über­lebt zu haben scheint, braucht die So­zi­al­ana­ly­sen aus Bo­lo­gna dringend. Re­spekt­los, iro­nisch, spre­cht die Gruppe die Spra­che der ent­täusch­ten jun­gen Ge­re­ra­ti­on. 

T.L.

Lo Stato So­cia­le - « C'era­va­mo tanto sbaglia­ti »