Das Madrid der 50er...mit 50 Euro

Artikel veröffentlicht am 22. August 2007
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Artikel veröffentlicht am 22. August 2007

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Was kann man in Madrid mit 50 Euro anfangen? Einiges! Skifahren, Essen, ein Besuch im Museum und beim Pferderennen und abends ein Cocktail. Und genau aus diesem Grund war wohl der 50 Euro-Schein der meistgefälschte in diesem Jahr.

Plaza Mayor in Madrid (Foto: ©selectormarx/flickr)

Nationalmuseum Reina Sofía: 6 Euro

Das Kunstzentrum Reina Sofía im Stadtteil Atocha, war früher ein Krankenhaus. San Carlos. Heute beheimatet es die beste Sammlung moderner Kunst in Madrid. Es ist wohl das spanische Pendant zum französischen Centre Pompidou oder zum englischen Tate Modern. Die berühmtesten Werke von Picasso, Miró oder Julio González, den wichtigsten spanischen Künstlern des letzten Jahrhunderts, können hier bewundert werden. Das Werk schlechthin ist Picassos Guernica. 1990 hat man, mit dem Ziel dem Gebäude ein moderneres Flair zu geben, den britischen Architekten Ian Ritchie mit der Konstrunktion gläserner Aufzüge an der Fassade beauftragt. Des Weiteren wurde das Museum 2005 mit drei neuen Gebäuden von Jean Nouvel erweitert.

Museum Reina Sofía: c/Santa Isabel 52, 28012 Madrid

(Foto: ©Torchondo/flickr)

Calamares-Sandwich und Bier: 4 Euro

Das mit Calamares belegte Sandwich (bocadillo de calamares) ist ein für Madrid typisches Gericht. Seine Zubereitung ist kinderleicht: Einige Tintenfischringe, zuvor paniert und frittiert, werden in Baguette gelegt. Besonders im Zentrum Madrids, in vielen Bars und Kneipen, ist diese Delikatesse zu finden. Eine der bekanntesten Bars ist El Brillante im Stadtteil Atocha. Es mag euch seltsam vorkommen, dass ausgerechnet in einer Stadt, die 500 km vom Meer entfernt liegt, Calamares ein typisches Gericht sind. Die Ursprünge dessen liegen in den 40er Jahren. In dieser Zeit gab es eine Hungersnot in Madrid und die einzigen Fischprodukte, die die Hauptstadt erreichten, waren Calamares, Stockfisch und etwas Thunfisch. Die preiswerteste Variante war schlussendlich das Calamares-Sandwich. .

El Brillante: Glorieta del Emperador Carlos V nº8, 28012 Madrid

(Foto: ©Mainman in the night/flickr)

Skifahren in Xanadú: 23 Euro

Wir haben zahlreiche Möglichkeiten in Reichweite Sport zu treiben, aber die interessanteste ist zweifellos das Angebot des Einkaufszentrums Xanadú. Hier kann man das ganze Jahr lang Ski fahren. Es ist nicht nötig, die Stadt zu verlassen oder auf den Winter zu warten, denn auf der überdachten Piste Madrid SnowZone kann man 365 Tage Skispaß haben. Sie ist Spaniens einzige und gleichzeitig Europas größte Skihalle. Für jeden Besucher ist etwas dabei. Für Anfänger und kleine Kinder gibt es Übungsleiter und auch erfahrene Skifahrer kommen auf ihre Kosten.

Madrid Xanadú: Autovía A-5, Km 23.5, Margen Izquierdo, Arroyomolinos, 28939 Madrid

(Foto: ©xml_vzla2/Flickr)

Pferderennen: 9 Euro

Die Pferderennbahn von Zarzuela wurde 1941 eröffnet und war über viele Jahre eine Attraktion der Hauptstadt. Vor neun Jahren wurden die Pferderennen eingestellt, die Rennbahn wurde geschlossen. Trotzdem öffnete die Bahn ihre Türen nach Umbauarbeiten, wieder für Zuschauer. Nur 9 Euro kostet der Eintritt für das Gelände und im Sommer werden sogar Pferderennen by night angeboten.

Hipódromo de la Zarzuela: Avenida Padre Huidobro s/n A-6, kilómetro 8, 28023 Madrid

(Foto: ©Seisdeagosto/flickr)

Drink gefällig? : 8 Euro

Um unsere Tour zu beenden gibt es nichts Besseres, als sich auf ein Bett oder ein Sofa voller Kissen zu werfen: Chill-Out Musik im Hintergrund, in einem Ambiente irgendwo zwischen orientalisch und arabisch, mit Duftkerzen und rotem Licht und dem Blick auf die seidenen Stoffe, die Decken und Wände verkleiden. Im Areia, einem Club in der Calle Hortaleza, zwischen den Stadtvierteln Chueca und Alonso Martínez zum Beispiel. Hier lassen sich die tägliche Hetze und der Alltagsstress auch mal vergessen. Tagsüber bietet der Club gastronomischen Service, wie zum Beispiel Brunch bis 16 Uhr 30. Und in der Nacht ist Cocktailzeit im Areia: Die Klassiker wie die Margarita, der Tequila Sunrise oder die Erdbeer-, Mango- oder Bananendaiquiris gibt es genauso wie die modernen Cocktails Piña Colada, Caipirinha oder Caipiroska. Sich in Madrid auch mal richtig zu entspannen ist also gar nicht so schwierig.

Areia: C/Hortaleza 92, 28004 Madrid

(Foto: ©Vagamundos/flickr)